Wo und wie speichert die Power BI Desktop Store App temporäre Dateien?

Melden
  1. Speicherort der temporären Dateien bei der Store-App-Version
  2. Welche Arten von temporären Daten werden gespeichert?
  3. Umgang mit temporären Dateien und Speicherverwaltung
  4. Fazit

Power BI Desktop, insbesondere die Version, die über den Microsoft Store bezogen wird, speichert verschiedene temporäre Dateien und Zwischenspeicher, die während der Nutzung entstehen. Diese temporären Dateien sind wichtig für die Performance und das reibungslose Funktionieren der Anwendung, besonders wenn Berichte geladen, Datenmodelle aktualisiert oder Visualisierungen gerendert werden. Doch wo genau befinden sich diese temporären Dateien in der Store-App-Version von Power BI Desktop und wie wird mit ihnen umgegangen?

Speicherort der temporären Dateien bei der Store-App-Version

Die Store-App-Version von Power BI Desktop unterscheidet sich in ihrer Architektur von der klassischen Desktop-Version, die direkt als ausführbare Datei installiert wird. Anwendungen, die über den Microsoft Store installiert werden, laufen in einer sogenannten Sandbox oder einem geschützten Bereich, der Zugriffe auf Systemordner kontrolliert und einschränkt. Dementsprechend befinden sich temporäre Dateien nicht direkt in den üblichen Verzeichnissen wie AppData, sondern häufig in speziellen Verzeichnissen innerhalb des Benutzerprofils oder im Windows-Cache für Store-Apps.

Für Power BI Desktop aus dem Microsoft Store werden temporäre Dateien meist im Pfad unter %LocalAppData%\Packages\Microsoft.MicrosoftPowerBIDesktop_8wekyb3d8bbwe\LocalCache oder ähnlichen Unterordnern gespeichert. Dort finden sich Caches, temporäre Zwischenspeicher und Daten, die während der aktuellen Anwendungssitzung oder zur Performance-Optimierung gespeichert werden.

Welche Arten von temporären Daten werden gespeichert?

Während der Anwendung speichert Power BI Desktop temporäre Daten, die verschiedene Aufgaben erleichtern. Darunter fallen Zwischenspeicher von geladenen Datenmodellen, temporäre Dateien zur Wiederherstellung bei Abstürzen, gepufferte Renderdaten von Visualisierungen sowie Logs und Konfigurations-Caches. Diese Daten helfen, den Start und das Arbeiten mit großen Datenmengen flüssiger zu gestalten.

Außerdem werden sogenannte Autosave-Funktionen unterstützt, die automatisch Zwischensicherungen von Berichtsdateien anlegen, falls die Anwendung unerwartet geschlossen wird. Diese temporären Speicherungsmethoden verringern Datenverlust und erleichtern die Wiederherstellung des Arbeitsfortschritts.

Umgang mit temporären Dateien und Speicherverwaltung

Die temporären Dateien können mit der Zeit viel Speicherplatz beanspruchen. Windows und die Store-App-Umgebung verwalten diese Dateien jedoch eigenständig. Bei längerer Nichtbenutzung oder nach einem Systemneustart können temporäre Daten automatisch bereinigt werden. Anwender haben allerdings auch die Möglichkeit, den Cache manuell zu löschen, indem sie den entsprechenden Cache-Ordner im Package-Verzeichnis entfernen oder über Windows-Einstellungen die App-Daten zurücksetzen.

Wichtig ist, dass Anwender vorsichtig vorgehen, wenn sie temporäre Dateien löschen, um keine wichtigen oder unerwartet noch benötigten Zwischenspeicher zu entfernen, die den Arbeitsfortschritt absichern. Im Zweifelsfall empfiehlt es sich, vor großen Bereinigungen eine Datensicherung durchzuführen.

Fazit

Die Power BI Desktop Store App speichert temporäre Dateien hauptsächlich im Bereich der App-spezifischen lokalen Daten in einem geschützten Verzeichnis innerhalb des Anwenderprofils. Diese temporären Speicherarten dienen der Performanceverbesserung und der Datensicherung während der Anwendungssitzung. Die Verwaltung dieser Dateien erfolgt meist automatisch, manuelles Eingreifen ist selten erforderlich. Wer dennoch Speicherplatz freigeben möchte, kann gezielt den Cache der App über die Windows-Einstellungen leeren, dabei jedoch Vorsicht walten lassen, um keine wichtigen Zwischenstände zu verlieren.

0

Kommentare