Wie kann ich meine Playlists von Spotify zu YouTube Music importieren?

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  1. Warum ist ein direkter Import von Spotify zu YouTube Music nicht möglich?
  2. Methoden zum Übertragen von Playlists
  3. So funktioniert der Import mit Drittanbieter-Tools
  4. Worauf sollte man dabei achten?
  5. Fazit

Wenn Sie von Spotify zu YouTube Music wechseln oder beide Streaming-Dienste parallel nutzen, stellt sich oft die Frage, wie man die eigenen Playlists unkompliziert übertragen kann. Leider bieten weder Spotify noch YouTube Music eine direkte, integrierte Funktion zum Import oder Export von Playlists an. Dennoch gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Musiklisten von einem Dienst zum anderen zu migrieren.

Warum ist ein direkter Import von Spotify zu YouTube Music nicht möglich?

Spotify und YouTube Music sind konkurrierende Plattformen mit unterschiedlichen Datenbanken und Lizenzvereinbarungen. Deshalb haben sie keine offizielle Schnittstelle, die das Übertragen von Playlists per Knopfdruck erlaubt. Außerdem verwenden die Dienste unterschiedliche Formate und Klassifizierungen für Musik, was eine automatische Synchronisation erschwert.

Methoden zum Übertragen von Playlists

Die gebräuchlichste Methode, um Playlists zwischen Spotify und YouTube Music zu übertragen, ist die Nutzung von Drittanbieter-Tools und Webdiensten. Diese Plattformen analysieren Ihre Spotify-Playlist, gleichen die darin enthaltenen Songs mit der YouTube Music-Datenbank ab und erstellen dort eine entsprechende Playlist. Bekannte Dienste dafür sind beispielsweise Soundiiz, TuneMyMusic oder SongShift (für mobile Geräte).

So funktioniert der Import mit Drittanbieter-Tools

Zunächst melden Sie sich beim jeweiligen Dienst mit Ihrem Spotify-Account an und wählen die Playlist aus, die Sie übertragen möchten. Anschließend verbinden Sie Ihr YouTube Music-Konto, um den Zugriff auf Ihre Bibliothek zu erlauben. Der Dienst gleicht dann die Titel ab und kopiert sie in Ihre YouTube Music-Playlist. Dieser Prozess kann je nach Größe der Playlist und Verfügbarkeit der Songs auf YouTube Music einige Minuten dauern.

Worauf sollte man dabei achten?

Beim Import über Drittanbieter ist es wichtig, dass Sie den Diensten nur so viele Rechte gewähren, wie unbedingt nötig, und darauf achten, sichere und seriöse Anbieter zu wählen. Da nicht alle Songs auf beiden Plattformen verfügbar sind, kann es vorkommen, dass manche Titel nicht übertragen werden. Zudem sollten Sie nach dem Import Ihre neue Playlist überprüfen und gegebenenfalls manuell anpassen.

Fazit

Ein direkter Import von Playlists von Spotify zu YouTube Music ist aktuell nicht nativ möglich, aber mit Hilfe externer Tools relativ einfach zu realisieren. Diese Tools übernehmen den Großteil der Arbeit und erleichtern den Umstieg oder die parallele Nutzung beider Dienste erheblich. Dabei gilt es, die Verfügbarkeit der Songs und die Sicherheit der genutzten Plattformen im Blick zu behalten.

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