Wie kann ich meine Einstellungen und Verbindungen aus FileZilla exportieren?

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  1. Einführung zum Export von FileZilla
  2. Warum sollten Einstellungen exportiert werden?
  3. Wie funktioniert der Export von FileZilla-Konfigurationen?
  4. Welche Dateien sind relevant?
  5. Alternativer Weg: Import und Export über die Benutzeroberfläche
  6. Fazit zum Export von FileZilla-Einstellungen

Einführung zum Export von FileZilla

FileZilla ist ein weit verbreiteter FTP-Client, der es Nutzern ermöglicht, Dateien einfach zwischen dem lokalen Computer und einem Server auszutauschen. Für viele Anwender ist es wichtig, ihre Konfiguration, insbesondere gespeicherte Verbindungsdaten und Einstellungen, zu sichern oder auf einem anderen Gerät zu übernehmen. Diese Aufgabe wird oft als "FileZilla Export" bezeichnet.

Warum sollten Einstellungen exportiert werden?

Das Exportieren der FileZilla-Daten ist besonders dann sinnvoll, wenn man den Computer wechselt, auf dem man arbeitet, oder eine Neuinstallation von FileZilla plant. Durch den Export können alle gespeicherten Serverzugänge, Passwörter (sofern gespeichert) und individuelle Einstellungen erhalten bleiben. Dadurch erspart man sich das manuelle Neu-Einrichten der Verbindungen und Einstellungen, was Zeit spart und Fehler vermeidet.

Wie funktioniert der Export von FileZilla-Konfigurationen?

FileZilla speichert seine Einstellungen und gespeicherte Server in sogenannten Konfigurationsdateien. Diese sind abhängig vom Betriebssystem an unterschiedlichen Orten abgelegt. Bei Windows-Systemen befinden sich diese Dateien meist im Benutzerverzeichnis unter AppData, während sie bei macOS oder Linux in versteckten Ordnern im Homeverzeichnis liegen. Um die Einstellungen zu exportieren, kopiert man diese Dateien einfach an einen sicheren Ort oder auf einen USB-Stick. Dabei sollte man darauf achten, dass FileZilla zum Zeitpunkt des Kopierens geschlossen ist, um vollständige und konsistente Daten zu erhalten.

Welche Dateien sind relevant?

Für den Export sind vor allem die Dateien mit den gespeicherten Verbindungsdaten interessant. Dazu gehören die sitemanager.xml, die alle gespeicherten FTP-Servereinträge enthält, und die filezilla.xml, in der generelle Einstellungen gespeichert sind. Werden diese Dateien auf einem neuen Rechner oder nach einer Neuinstallation in den entsprechenden Ordner kopiert, übernimmt FileZilla automatisch die alten Einstellungen.

Alternativer Weg: Import und Export über die Benutzeroberfläche

FileZilla bietet auch eine Möglichkeit, einzelne Sites über das Site Manager-Tool zu exportieren. Dort kann man im Menü "Datei" die Option "Exportieren" auswählen, um eine XML-Datei mit den gewünschten Einträgen zu speichern. Diese Datei kann dann auf einem anderen Gerät mit der Import-Funktion wieder eingelesen werden. Diese Methode ist besonders benutzerfreundlich, wenn nur einige spezifische Verbindungen gesichert werden sollen.

Fazit zum Export von FileZilla-Einstellungen

Der Export der FileZilla-Daten ist eine praktikable Möglichkeit, um Verbindungs- und Konfigurationsdaten zu sichern oder auf andere Systeme zu übertragen. Je nach Bedarf kann dies direkt über das Kopieren von Konfigurationsdateien oder die integrierten Export- und Importfunktionen erfolgen. Dadurch wird der Wechsel zwischen Geräten oder eine Neuinstallation erheblich erleichtert.

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