Wie kann ich ein Bild im freien Format als JPG exportieren?

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  1. Was bedeutet freies Format beim Exportieren von Bildern?
  2. Welche Programme unterstützen das Exportieren als JPG im freien Format?
  3. Wie erfolgt der Export mit Transparenz oder freien Formen bei JPG?
  4. Praktische Vorgehensweise in gängigen Programmen
  5. Fazit

Das Exportieren eines Bildes im freien Format als JPG ist eine häufige Aufgabe in der Bildbearbeitung, die von vielen Nutzern gewünscht wird, um individuelle Bildzuschnitte oder spezielle Formen als JPEG-Datei zu speichern. Dabei geht es darum, nicht nur ein rechteckiges Bild zu exportieren, sondern eine beliebige, frei definierte Form.

Was bedeutet freies Format beim Exportieren von Bildern?

Der Begriff freies Format beschreibt in diesem Zusammenhang die Möglichkeit, einen Bildausschnitt nicht nur rechteckig oder quadratisch zu wählen, sondern eine benutzerdefinierte Form oder einen freien Zuschnitt vorzunehmen. Dies kann zum Beispiel eine ovale Form, eine komplexe Auswahl mit dem Lasso-Werkzeug oder eine maskierte Form sein. Der Zweck besteht darin, nur einen Teil des Bildes zu verwenden und den Rest transparent oder ausgeblendet zu lassen.

Welche Programme unterstützen das Exportieren als JPG im freien Format?

Viele Bildbearbeitungsprogramme wie Adobe Photoshop, GIMP oder Affinity Photo ermöglichen es, eine freie Auswahl zu erstellen und anschließend das Bild zu exportieren. Allerdings ist bei JPG zu beachten, dass das Format keine Transparenz unterstützt. Das bedeutet, Bereiche außerhalb der Auswahl werden beim Exportieren als JPG meist mit einer Hintergrundfarbe, normalerweise Weiß oder Schwarz, gefüllt.

Wie erfolgt der Export mit Transparenz oder freien Formen bei JPG?

Da JPG keine Transparenz zulässt, gibt es zwei verbreitete Möglichkeiten:

Erstens, die freie Form wird als Auswahl getroffen und dann das Bild so zugeschnitten, dass nur der ausgewählte Bereich im Export enthalten ist. Die nicht ausgewählten Bereiche werden hierbei abgeschnitten. Das resultierende Bild hat dann die Form eines Rechtecks, das den Ausschnitt umschließt.

Zweitens, wenn die freie Form nur als Maske dient und man die Bildteile außerhalb der Auswahl transparent haben möchte, muss man das Bild zunächst als PNG mit Transparenz speichern. Danach kann man entweder eine Hintergrundfarbe definieren und das Bild in JPG konvertieren oder es auf einem farbigen Hintergrund platzieren, da JPG Transparenz nicht unterstützt.

Praktische Vorgehensweise in gängigen Programmen

In Photoshop zieht man beispielsweise mit einem Auswahlwerkzeug die gewünschte freie Form. Anschließend kann man über Bild → Zuschneiden den Bildbereich auf die Auswahl beschneiden. Um als JPG zu speichern, nutzt man Datei → Exportieren → Für Web speichern oder Speichern unter und wählt JPG als Format. Dabei sollte man wegen des Fehlens von Transparenz eine Hintergrundfarbe festlegen.

In GIMP funktioniert es ähnlich: Mit einem Auswahlwerkzeug wird der gewünschte Bereich markiert und mit Bild → Auf Auswahl zuschneiden der Bildrahmen angepasst. Beim Exportieren als JPG verlangt das Programm ebenfalls eine Hintergrundfarbe, falls Transparenz besteht.

Fazit

Das Exportieren eines Bildes im freien Format als JPG ist technisch möglich, allerdings muss man berücksichtigen, dass das JPG-Format keine Transparenz erlaubt. Daher ist ein Zuschnitt auf die freie Auswahl die gängigste Methode. Für echte transparente freie Formen sollte man eher ein Format wie PNG wählen oder den Hintergrund entsprechend füllen. Wenn man diese Punkte beachtet, kann man individuelle, frei geformte Bildausschnitte erfolgreich als JPG exportieren.

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