How to Import a Project from Microsoft Project to Primavera With Unchanged dates || dptutorials

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Hier ist ein detailliertes Tutorial im Stil von dptutorials, das Schritt für Schritt erklärt, wie du ein Projekt von Microsoft Project (MSP) nach Primavera P6 importierst, ohne dass sich die Termine (Dates) verschieben.


Willkommen zu diesem Tutorial! Eines der größten Probleme beim Datenaustausch zwischen Microsoft Project und Primavera P6 ist, dass sich die Start- und Endtermine nach dem Import oft verschieben. In diesem Guide zeige ich dir, wie du das verhinderst.

1. Vorbereitung in Microsoft Project (MSP)

Bevor wir die Datei exportieren, müssen wir sicherstellen, dass die Daten "sauber" sind.

  • Kalender prüfen: Stelle sicher, dass die Arbeitszeiten (z. B. 8:00 bis 17:00 Uhr) in MSP exakt mit den Kalendereinstellungen in Primavera übereinstimmen.
  • Keine manuell geplanten Tasks: Wandle alle Aufgaben in "Automatisch geplant" um, da Primavera nur logikbasierte Planung unterstützt.
  • Speichern als XML:
    1. Gehe auf Datei > Speichern unter.
    2. Wähle als Dateityp *XML-Format (.xml)**. (Dies ist zuverlässiger als das alte .mpp-Format).

2. Der Import-Prozess in Primavera P6

Öffne Primavera P6 und folge diesen Schritten:

  1. Gehe auf File > Import.
  2. Wähle Microsoft Project (XML) und klicke auf Next.
  3. Wähle deine zuvor gespeicherte XML-Datei aus.
  4. Wähle das EPS (Enterprise Project Structure), in das das Projekt importiert werden soll.

3. Die entscheidende Einstellung: Das Import-Template

Dies ist der wichtigste Schritt, um sicherzustellen, dass die Daten unverändert bleiben.

  1. Klicke im Import-Dialog auf den Button Modify (beim Template).
  2. Gehe zum Reiter Map Method.
  3. Wichtige Einstellungen für unveränderte Daten:
    • Constraint Mapping: Stelle sicher, dass MSP-Constraints (Einschränkungen) korrekt zugewiesen werden.
    • Activity ID: Wähle aus, wie die IDs generiert werden sollen (meist "Unique ID" aus MSP).
  4. Gehe zum Reiter Calculations (falls verfügbar) oder achte darauf, dass nach dem Import keine automatische Neuberechnung stattfindet.

4. Der "Trick" für 100% identische Daten: Constraints verwenden

Wenn die Logik in P6 die Termine dennoch verschiebt (wegen Kalenderunterschieden), gibt es zwei Wege, die Termine zu "fixieren":

Methode A: "Start On" oder "Finish On" Constraints

In MSP kannst du vor dem Export alle Termine mit einem "Must Start On" oder "Start No Earlier Than" Constraint belegen. P6 übernimmt diese harten Einschränkungen, wodurch die Termine fixiert bleiben.

Methode B: Den Scheduling-Modus anpassen (Nach dem Import)

Sobald das Projekt in P6 ist:

  1. Drücke F9 (Schedule).
  2. Klicke auf Options.
  3. Stelle sicher, dass die Berechnungsoptionen für "Retained Logic" oder "Actual Dates" so eingestellt sind, dass sie deine importierten Daten nicht überschreiben.
  4. Hinweis: Wenn du das Projekt in P6 berechnest (F9), nutzt P6 seine eigene Engine. Wenn die Logik (Links) oder Kalender in MSP lückenhaft waren, wird P6 die Termine neu berechnen. Um das zu vermeiden, müssen die Kalender (Stunden pro Tag!) absolut identisch sein.

5. Checkliste für Erfolg

  • Arbeitsstunden pro Tag: Wenn MSP mit 8h/Tag rechnet und P6 mit 10h/Tag, werden sich die Endtermine sofort verschieben. Prüfe dies unter Admin > Admin Preferences > Time Periods in P6.
  • Aktivitätstypen: Überprüfe, ob die Tasks als "Task Dependent" importiert wurden.
  • Kritischer Pfad: Vergleiche den Total Float in beiden Programmen.

Fazit

Der Schlüssel für unveränderte Daten liegt im XML-Format und der Kalender-Synchronisation. Wenn P6 die Termine dennoch verschiebt, liegt es meist daran, dass P6 die Netzplanlogik strenger interpretiert als MSP.


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