Wie kann man Hosts aus Termius unter Windows exportieren?

Melden
  1. Vorbereitungen und Überblick
  2. Exportmöglichkeit über Backup und Synchronisierung
  3. Manuelles Exportieren der Hosts unter Windows
  4. Alternative: Export via Termius Desktop-App
  5. Fazit

Termius ist eine beliebte SSH-Client-Anwendung, die es ermöglicht, Verbindungsinformationen und Host-Daten zu speichern und zu verwalten. Das Exportieren von Hosts aus Termius kann insbesondere dann sinnvoll sein, wenn man Datensicherungen erstellen, Hosts auf ein anderes Gerät übertragen oder die Konfiguration für eine automatische Weiterverarbeitung verwenden möchte. Im Folgenden wird ausführlich erklärt, wie Sie Hosts aus Termius unter Windows exportieren können.

Vorbereitungen und Überblick

Bevor Sie mit dem Export der Hosts beginnen, sollten Sie sicherstellen, dass Sie die neueste Version von Termius auf Ihrem Windows-Rechner installiert haben. Termius bietet in der Regel eine plattformunabhängige Synchronisierung via Cloud, weswegen das lokale Exportieren manchmal etwas versteckt oder ergänzend umgesetzt werden muss. Das direkte Exportieren von Host-Listen als Datei wird standardmäßig nicht in jedem Fall prominent angeboten, ist aber über die Backup- oder Synchronisations-Funktion bzw. manuelles Zugriff auf die Profil-Daten möglich.

Exportmöglichkeit über Backup und Synchronisierung

Eine gebräuchliche Methode, um Hosts aus Termius zu sichern, ist die Verwendung der integrierten Backup- und Synchronisationsfunktion. Dazu meldet man sich in Termius mit einem Account an und synchronisiert die Daten in die Cloud. Anschließend kann man auf einem anderen Gerät oder nach Neuinstallation die Daten wiederherstellen. Für eine externe Sicherung lässt sich über die Kontoeinstellungen ein Backup der gesamten Daten anlegen, welches oft als JSON-Datei exportiert werden kann. Diese Datei beinhaltet dann die vollständigen Hostdaten.

Manuelles Exportieren der Hosts unter Windows

Wenn Sie keinen Cloud-Account nutzen wollen oder direkten Zugriff auf die Host-Daten benötigen, können Sie die lokal gespeicherten Termius-Daten aus dem Windows-Dateisystem extrahieren. Die Datenbank wird üblicherweise im Benutzerprofil im versteckten Anwendungsverzeichnis von Termius abgelegt. Dort finden Sie eine Datei im JSON- oder Datenbank-Format, welche die Host-Einträge enthält. Diese Datei können Sie kopieren und bei Bedarf mit einem Texteditor oder speziellen Programmen weiterverarbeiten oder in andere Tools importieren.

Alternative: Export via Termius Desktop-App

In der Desktop-Version von Termius gibt es manchmal eine direkte Exportfunktion. Im Hosts-Management-Bereich kann man nach einem Rechtsklick auf einen Host oder die gesamte Host-Gruppe prüfen, ob eine Exportoption verfügbar ist. Dies kann je nach Version unterschiedlich sein und meist ist der Export dann als JSON- oder CSV-Datei möglich. Diese praktischen Exportdateien lassen sich einfach archivieren, weitergeben oder in andere Programme importieren.

Fazit

Das Exportieren der Hosts aus Termius unter Windows ist sowohl über die Cloud-Backup-Funktion als auch durch Zugriff auf die lokalen Daten möglich. Je nachdem, ob Sie eine automatische Synchronisierung oder manuellen Export bevorzugen, bietet Termius verschiedene Wege an. Für die meisten Anwender ist der Export als JSON-Datei aus der Desktop-App oder über das Backup des Cloud-Profils die beste Lösung, um die Host-Daten sicher und portabel zu speichern.

0

Kommentare