Wie führt man einen Reverse Lookup mit der CMD in Windows durch?
- Was ist ein Reverse Lookup?
- Welche Möglichkeiten bietet die Windows CMD für einen Reverse Lookup?
- Wie benutzt man nslookup für einen Reverse Lookup?
- Beispiel einer Reverse Lookup Abfrage
- Weitere Tipps zur Nutzung
- Fazit
Was ist ein Reverse Lookup?
Ein Reverse Lookup bezeichnet die Suche eines Hostnamens anhand einer bekannten IP-Adresse. Im Gegensatz zur normalen DNS-Abfrage, bei der man von einem Hostnamen auf die IP-Adresse schließt, wird hier die IP-Adresse als Ausgangspunkt genommen, um den zugehörigen Domainnamen herauszufinden. Dies ist besonders hilfreich bei Netzwerkanalysen oder wenn man die Herkunft einer bestimmten Verbindung überprüfen möchte.
Welche Möglichkeiten bietet die Windows CMD für einen Reverse Lookup?
Unter Windows können Sie die Eingabeaufforderung (CMD) verwenden, um einen Reverse Lookup durchzuführen. Dazu gibt es verschiedene Befehle, die je nach Anforderungen zum Einsatz kommen. Der klassische Befehl hierfür ist nslookup, das sowohl Vorwärts- als auch Rückwärtsabfragen unterstützt. Darüber hinaus lassen sich auch ping und tracert nutzen, diese sind aber eher für andere Zwecke gedacht und bieten keine zuverlässige Reverse-DNS-Abfrage.
Wie benutzt man nslookup für einen Reverse Lookup?
Um eine IP-Adresse rückwärts nachzuschlagen, öffnen Sie zunächst die Eingabeaufforderung unter Windows. Anschließend geben Sie folgenden Befehl ein:
Ersetzen Sie dabei durch die tatsächliche IP, deren zugehöriger Hostname ermittelt werden soll. Die Abfrage versendet dann eine Reverse-DNS-Anfrage an den DNS-Server. Wenn für diese IP ein Eintrag (Pointer Record, PTR) existiert, wird Ihnen der dazugehörige Domainname angezeigt. Ist kein Eintrag vorhanden, erhalten Sie eine Fehlermeldung oder eine leere Antwort.
Beispiel einer Reverse Lookup Abfrage
Wenn Sie beispielsweise die IP 8.8.8.8, einen weit verbreiteten öffentlichen DNS-Server von Google, rückwärts abfragen möchten, geben Sie in der CMD ein:
Weitere Tipps zur Nutzung
Beachten Sie, dass viele IPs keinen zugeordneten PTR-Eintrag haben, vor allem private oder dynamisch vergebene Adressen. Außerdem können unterschiedliche DNS-Server unterschiedliche Ergebnisse liefern. Es kann hilfreich sein, gezielt bestimmte DNS-Server mit nslookup anzusprechen, indem man zunächst den Server wechselt:
Anschließend wie gehabt die IP eingeben. So kann man zum Beispiel überprüfen, ob die Reverse Lookup Informationen bei verschiedenen Servern konsistent sind.
Fazit
Mit dem Befehl nslookup in der Windows-Eingabeaufforderung lässt sich einfach und schnell ein Reverse Lookup durchführen. Dies ist eine wertvolle Methode, um IP-Adressen in Hostnamen aufzulösen, was bei Netzwerkanalysen oder Fehlersuchen sehr hilfreich sein kann. Weitere Tools und grafische Oberflächen existieren ebenfalls, doch die CMD bietet eine schnelle und jederzeit verfügbare Lösung ohne zusätzliche Softwareinstallation.
