Welche Einstellungen sind optimal, um YouTube Shorts mit DaVinci Resolve zu erstellen?

Melden
  1. Einführung in YouTube Shorts und DaVinci Resolve
  2. Das richtige Videoformat und Auflösung einstellen
  3. Frame-Rate und Videolänge beachten
  4. Export-Einstellungen für YouTube Shorts in DaVinci Resolve
  5. Zusätzliche Tipps für die Erstellung von YouTube Shorts
  6. Fazit

Einführung in YouTube Shorts und DaVinci Resolve

YouTube Shorts sind Kurzvideos, die speziell für das vertikale Format und eine Dauer von bis zu 60 Sekunden konzipiert sind. Sie eignen sich hervorragend, um schnell und prägnant Inhalte zu vermitteln und ein größeres Publikum zu erreichen. DaVinci Resolve ist eine professionelle Videoschnittsoftware, die sich besonders durch ihre umfangreichen Farbkorrektur- und Schnittmöglichkeiten auszeichnet. Um YouTube Shorts mit DaVinci Resolve zu erstellen, sind spezielle Einstellungen wichtig, um das optimale Format und die beste Qualität zu gewährleisten.

Das richtige Videoformat und Auflösung einstellen

YouTube Shorts werden bevorzugt im Hochkantformat (also vertikal) veröffentlicht. Das bedeutet, dass die Auflösung beispielsweise 1080 x 1920 Pixel betragen sollte – also eine Full HD-Auflösung im vertikalen Seitenverhältnis 9:16. In DaVinci Resolve kann man dies im Projekt-Setup einstellen, indem man die Auflösung entsprechend anpasst und das Seitenverhältnis auf vertikal setzt. Es ist wichtig, das Projekt von Anfang an auf diese vertikale Ausrichtung umzustellen, da sonst die Umwandlung nach dem Schnitt umständlich wird.

Frame-Rate und Videolänge beachten

YouTube Shorts sollten eine maximale Länge von 60 Sekunden nicht überschreiten. Die Frame-Rate kann je nach Ursprungsmaterial gewählt werden, gängig sind jedoch 30 oder 60 Bilder pro Sekunde. Für flüssige und ansprechende Videos empfiehlt sich eine Frame-Rate von 30 fps. Beim Einstellen im Projekt sollte man darauf achten, dass die Frame-Rate konstant bleibt, um späteres Ruckeln oder Synchronisationsprobleme zu vermeiden.

Export-Einstellungen für YouTube Shorts in DaVinci Resolve

Beim Exportieren des fertigen Videos ist es ratsam, das Format MP4 mit dem Codec H.264 zu wählen, da dies von YouTube optimal unterstützt wird. Die Bitrate kann je nach gewünschter Qualität variieren, für Shorts ist eine mittlere Bitrate von etwa 8-10 Mbps ausreichend, um eine gute Bildqualität ohne zu große Dateien zu gewährleisten. Wichtig ist, dass das Seitenverhältnis und die Auflösung beim Export beibehalten werden, um Verzerrungen oder schwarze Balken zu vermeiden. Man sollte außerdem den Export in einer optimierten Datei für Online-Streaming vornehmen, was DaVinci Resolve in den Standard-Voreinstellungen anbietet.

Zusätzliche Tipps für die Erstellung von YouTube Shorts

Neben den technischen Einstellungen kann es sinnvoll sein, in DaVinci Resolve die Inhalte entsprechend der kurzen Form anzupassen. Das bedeutet, dass wichtige Informationen oder visuelle Highlights möglichst früh im Video gezeigt werden sollten, um die Aufmerksamkeit der Zuschauer direkt zu fesseln. Die Verwendung von Texteinblendungen und schnellen Schnitten kann die Wirkung eines Shorts zusätzlich erhöhen. Ebenfalls hilfreich ist eine gute Tonqualität, die man mit DaVinci Resolve ebenfalls optimieren kann.

Fazit

Um YouTube Shorts mit DaVinci Resolve erfolgreich zu erstellen, sollte das Projekt von Anfang an auf eine vertikale Full-HD-Auflösung (1080 x 1920 Pixel) und eine kurze Länge von maximal 60 Sekunden ausgelegt sein. Die Frame-Rate von 30 fps und der Export im MP4-Format mit H.264-Codec sind empfehlenswert. Mit diesen Einstellungen und etwas kreativer Umsetzung ist es möglich, ansprechende und technisch einwandfreie Shorts für YouTube zu produzieren.

0

Kommentare