Wird ein Berliner im Ofen gebacken oder in Fett ausgebacken?

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Ein klassischer Berliner (je nach Region auch Krapfen, Pfannkuchen oder Kräppel genannt) wird traditionell in Fett ausgebacken, also frittiert.

Hier sind die Details dazu:

  1. Das Verfahren: Die Hefeteigkugeln werden in schwimmendem Fett (meist Pflanzenöl oder früher Schmalz) bei etwa 160 bis 180 Grad gebacken.
  2. Der typische weiße Rand: Da der Berliner im Fett schwimmt, wird er erst von der einen Seite goldbraun gebacken, dann gewendet und von der anderen Seite fertig gebacken. Der helle Streifen in der Mitte (der "Kragen") entsteht dort, wo der Teig während des Backens nicht mit dem heißen Fett in Berührung gekommen ist.
  3. Ofen-Varianten: Es gibt zwar Rezepte für "Berliner aus dem Ofen" (oft als fettärmere Variante beworben), aber diese ähneln von der Konsistenz und dem Geschmack eher süßen Brötchen oder Brioche. Ein echter Berliner erhält sein spezifisches Aroma und seine Textur erst durch das Ausbacken in Fett.

Nach dem Ausbacken wird der Berliner traditionell mit Marmelade gefüllt und in Zucker gewälzt oder mit Puderzucker bestäubt.