Womit wird ein traditioneller Berliner üblicherweise gefüllt?
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Ein traditioneller Berliner (der in Berlin selbst übrigens Pfannkuchen genannt wird) wird klassischerweise mit roter Konfitüre gefüllt.
Hier sind die Details:
- Erdbeer- oder Himbeerkonfitüre: Dies ist die am weitesten verbreitete und traditionellste Füllung in den meisten Teilen Deutschlands.
- Marillenkonfitüre (Aprikose): In Süddeutschland und Österreich ist die Marillenfüllung der Standard für den dort so genannten Faschingsklinker oder Krapfen.
- Hagebuttenmark (Hiefeneis): Besonders in Franken ist die Füllung mit Hagebuttenmark sehr beliebt und gilt dort als die einzig wahre traditionelle Variante.
- Pflaumenmus: Auch Pflaumenmus ist eine klassische, traditionelle Füllung, die oft etwas weniger süß ist.
Besonderheit zu Silvester und Karneval: An diesen Feiertagen gibt es den Scherzbrauch, einige wenige Berliner in einer Auswahl mit scharfem Senf statt Konfitüre zu füllen. Wer diesen Berliner erwischt, hat (je nach Auslegung des Brauchs) entweder Pech oder im nächsten Jahr besonders viel Glück.
Äußeres Merkmal: Traditionell wird der Berliner nach dem Frittieren entweder in Zucker gewälzt oder mit Puderzucker bestäubt. Ein Zuckerguss (Glasur) ist ebenfalls weit verbreitet, gilt bei Puristen aber oft schon als moderne Abwandlung.