Wie kann man in Adobe InDesign Text fett schreiben?

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  1. Fett schreiben durch die Schriftart-Optionen
  2. Fett simulieren mit der Funktion Fett oder Falsche Fettung
  3. Weitere Hinweise zur Fettschrift in Adobe InDesign

Adobe InDesign ist ein professionelles Layout- und Satzprogramm, das häufig für die Gestaltung von Druckerzeugnissen wie Magazinen, Broschüren oder Büchern verwendet wird. Wenn man in InDesign Text fett schreiben möchte, gibt es mehrere Möglichkeiten, dies umzusetzen. Im Folgenden wird ausführlich erklärt, wie man in Adobe InDesign Text fett formatiert und welche Optionen dabei zur Verfügung stehen.

Fett schreiben durch die Schriftart-Optionen

Eine der einfachsten Methoden, um in Adobe InDesign Text fett zu formatieren, ist die Verwendung von Schriftschnitten, die eine fette Variante bereitstellen. Viele Schriftarten bieten verschiedene Schriftschnitte wie Regular, Italic, Bold, Bold Italic usw. an. Um den Text fett zu machen, wählt man einfach im Zeichenbedienfeld oder in der Steuerungsleiste den Schriftschnitt Bold aus, falls dieser verfügbar ist.

Um dies zu tun, markiert man zunächst den gewünschten Text mit dem Textwerkzeug. Anschließend öffnet man entweder das Zeichen-Fenster über das Menü Fenster > Schrift und Tabellen > Zeichen oder schaut in die Steuerungsleiste oberhalb des Dokuments. Dort lässt sich der Schriftschnitt ändern, indem man auf das Dropdown-Menü für den Schriftschnitt klickt und Bold auswählt. Diese Methode ist die sauberste und typografisch korrekteste, da es sich hierbei um eine vom Schriftgestalter definierte fette Version der Schrift handelt.

Fett simulieren mit der Funktion Fett oder Falsche Fettung

Falls die gewählte Schrift keine echte fette Variante besitzt, bietet InDesign eine Möglichkeit, eine fette Optik künstlich zu erzeugen. Im Zeichenbedienfeld gibt es eine Funktion namens Falsche Fettung oder Fett (im Englischen Fake Bold). Diese Funktion verdickt die Linien der Schrift, indem InDesign eine visuelle Scheinverfettung vornimmt.

Um diese Funktion zu aktivieren, markiert man den Text, öffnet das Zeichenbedienfeld und klickt auf das Symbol für Falsche Fettung. Alternativ kann dies auch im Menü der Zeichenoptionen aktiviert werden. Diese Vorgehensweise sollte jedoch mit Vorsicht genutzt werden, da die künstliche Verdickung die Schrift negativ beeinflussen und unscharf oder unprofessionell wirken kann. Am besten ist es daher, wenn die Schriftart von Haus aus eine echte fette Variante anbietet.

Weitere Hinweise zur Fettschrift in Adobe InDesign

Es ist wichtig zu überprüfen, welche Schriftschnitte die eigene Schriftart unterstützt, bevor man sich für eine Fettoption entscheidet. Manchmal ist es sinnvoll, eine andere Schriftart mit einer passenden fetten Version auszuwählen, wenn das Layout eine besonders kräftige Hervorhebung benötigt.

Außerdem sollte man bedenken, dass die Fettschrift nicht nur eine optische Wirkung hat, sondern auch die Lesbarkeit und das Gesamtbild eines Dokuments stark beeinflusst. Es empfiehlt sich, Fett nur gezielt und in Maßen zu verwenden, um wichtige Textstellen hervorzuheben, ohne das Design zu überladen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Fett schreiben in Adobe InDesign primär über den Wechsel zum fetten Schriftschnitt erfolgt. Wenn kein solcher vorhanden ist, kann man auf die Funktion der falschen Fettung zurückgreifen, wobei die Verwendung echter Schriftschnitte immer vorzuziehen ist.

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