Fehlerbehebung: „Ein erforderlicher Gerätetreiber für ein CD/DVD-Laufwerk fehlt“ bei der Windows 7 Installation

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Hier ist ein ausführliches Tutorial, um das Problem „Ein erforderlicher Gerätetreiber für ein CD/DVD-Laufwerk fehlt“ (engl. A Required CD/DVD Drive Device Driver is Missing) bei der Installation von Windows 7 zu beheben.


Diese Fehlermeldung ist ein Klassiker bei der Installation von Windows 7, tritt aber paradoxerweise meistens gar nicht wegen eines CD-Laufwerks auf. In 95 % der Fälle liegt es daran, dass Windows 7 die modernen USB 3.0-Treiber Ihres Mainboards nicht nativ unterstützt.

Hier sind die effektivsten Lösungen, um diesen Fehler zu beheben.


Methode 1: Den USB-Port wechseln (Die einfachste Lösung)

Windows 7 wurde veröffentlicht, bevor USB 3.0 Standard war. Wenn Sie Windows 7 von einem USB-Stick installieren, erkennt das Setup-Programm den Stick nach dem Start nicht mehr, sobald er in einem USB 3.0-Port steckt.

  1. Brechen Sie die Installation ab.
  2. Suchen Sie an Ihrem PC oder Laptop nach einem USB 2.0-Anschluss. Diese sind meistens schwarz (USB 3.0-Anschlüsse sind blau markiert).
  3. Stecken Sie den Installations-Stick in den schwarzen USB 2.0-Port.
  4. Starten Sie die Installation erneut.

Methode 2: Der „Raus-und-Rein“-Trick (Workaround)

Manchmal hilft ein kleiner Trick, um die Hardwareerkennung neu zu triggern:

  1. Sobald die Fehlermeldung erscheint, klicken Sie auf Abbrechen.
  2. Sie gelangen zurück zum Willkommensbildschirm der Installation.
  3. Ziehen Sie den USB-Stick jetzt aus dem Computer heraus.
  4. Stecken Sie ihn in einen anderen USB-Port ein (vorzugsweise wieder USB 2.0).
  5. Klicken Sie erneut auf „Jetzt installieren“. Oft erkennt Windows den Treiber nun korrekt.

Methode 3: USB 3.0-Treiber in das Installationsmedium integrieren

Wenn Sie ein neueres System haben (z. B. Intel Skylake oder neuer), hat Ihr Mainboard oft gar keine „echten“ USB 2.0-Controller mehr. In diesem Fall müssen Sie die USB 3.0-Treiber direkt in das Windows 7 Abbild (ISO) einbauen.

Was Sie benötigen:

  • Ein Tool zur Treiber-Integration (z. B. das Gigabyte Windows USB Installation Tool oder ASUS EZ Installer – diese funktionieren auch für Mainboards anderer Hersteller).
  • Einen funktionierenden PC.

Schritte:

  1. Laden Sie das Gigabyte Windows USB Installation Tool (oder ein ähnliches Tool) herunter.
  2. Stecken Sie Ihren Windows 7 USB-Stick ein.
  3. Wählen Sie im Tool Ihren USB-Stick als Ziel aus.
  4. Setzen Sie den Haken bei „Add USB drivers to an offline OS image“.
  5. Starten Sie den Prozess. Das Tool schreibt die nötigen Treiber direkt in die Setup-Dateien des Sticks.
  6. Versuchen Sie die Installation erneut.

Methode 4: BIOS/UEFI-Einstellungen anpassen

Manchmal verhindert eine BIOS-Einstellung, dass die alten Windows 7-Treiber korrekt geladen werden.

  1. Starten Sie Ihren PC neu und gehen Sie ins BIOS (meistens über F2, Entf oder F12).
  2. Suchen Sie nach Einstellungen für USB-Konfiguration.
  3. Wenn vorhanden, stellen Sie „USB 3.0 Mode“ auf Auto oder Smart Auto (nicht Enabled).
  4. Suchen Sie nach „Legacy USB Support“ und stellen Sie sicher, dass dieser auf Enabled steht.
  5. Falls Sie ein UEFI-System haben: Aktivieren Sie den CSM-Modus (Compatibility Support Module) und deaktivieren Sie Secure Boot.
  6. Speichern und neu starten.

Methode 5: Korruptes ISO-Abbild oder defekter USB-Stick

Falls keine der oben genannten Methoden hilft, könnte die Installationsdatei selbst beschädigt sein.

  • ISO neu laden: Laden Sie das Windows 7 ISO-Image erneut herunter.
  • Anderes Tool nutzen: Erstellen Sie den USB-Stick mit dem Tool Rufus. Wählen Sie in Rufus als Partitionsschema „MBR“ für ältere BIOS-Systeme oder „GPT“, wenn Sie auf ein modernes UEFI-System installieren möchten.
  • Anderen Stick verwenden: Testen Sie einen anderen USB-Stick (manche USB 3.0-Sticks werden trotz 2.0-Port nicht korrekt erkannt).

Zusammenfassung

In fast allen Fällen liegt das Problem an den fehlenden USB 3.0-Treibern. Wenn Sie den Stick in einen schwarzen USB-Port stecken oder die Treiber mit einem Patcher-Tool integrieren, sollte die Installation reibungslos durchlaufen.

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