Wie verhindere ich Schriftartenprobleme beim Öffnen von Dateien in Affinity Publisher auf einem anderen Rechner?
- Grundlagen zum Umgang mit Schriftarten in Affinity Publisher
- Schriftarten mitliefern und installieren
- Schriften in PDF umwandeln als Alternative
- Verwendung von Schriftartenersatz vermeiden
- Schriftarten in Affinity Publisher nachschauen und vorbereiten
- Zusammenfassung
Grundlagen zum Umgang mit Schriftarten in Affinity Publisher
Wenn Sie eine Datei in Affinity Publisher auf einem anderen Rechner öffnen, können Schriftartenprobleme auftreten, wenn dort nicht dieselben Schriftarten installiert sind wie auf dem Ursprungsrechner. Dies führt dazu, dass die Texte entweder falsch dargestellt oder durch Ersatzschriftarten ersetzt werden, was das Layout beeinträchtigen kann. Um solche Probleme zu vermeiden, ist es wichtig, den Umgang mit Schriftarten bereits bei der Dateierstellung und beim Austausch der Dateien zu beachten.
Schriftarten mitliefern und installieren
Der sicherste Weg, um sicherzustellen, dass Ihre Affinity Publisher-Datei auf einem anderen Rechner korrekt dargestellt wird, besteht darin, die verwendeten Schriftarten mitzuliefern und auf dem Zielrechner zu installieren. Dies setzt voraus, dass Sie die Lizenzrechte der Schriftarten besitzen, die eine Weitergabe und Installation auf anderen Computern erlauben. In der Praxis bedeutet das, dass Sie die Schriftartdateien (meist .ttf oder .otf) zusammen mit der Publisher-Datei übergeben und auf dem anderen Rechner vor dem Öffnen der Datei installieren. So ist die Schriftart überall verfügbar und das Layout bleibt erhalten.
Schriften in PDF umwandeln als Alternative
Falls die Weitergabe der Schriftarten aus Lizenzgründen nicht möglich ist oder Sie das Layout lediglich zur Ansicht weitergeben wollen, ist es sinnvoll, die Datei in ein PDF-Dokument zu exportieren, bei dem die Schriften eingebettet sind. In Affinity Publisher können Sie beim Exportieren ins PDF sicherstellen, dass alle verwendeten Schriftarten eingebettet werden. Das verhindert Probleme mit fehlenden Schriftarten beim Öffnen auf anderen Rechnern und garantiert, dass das Erscheinungsbild exakt erhalten bleibt. Allerdings lässt sich die PDF-Datei nicht mehr so einfach in Affinity Publisher bearbeiten.
Verwendung von Schriftartenersatz vermeiden
Wenn Schriftarten auf dem Zielrechner fehlen und nicht installiert werden können, greift Affinity Publisher automatisch auf eine Ersatzschriftart zurück. Dies kann das Design erheblich verändern und ungewollte Layoutverschiebungen verursachen. Um dies zu verhindern, sollten Sie vor dem Dateiversand immer überprüfen, welche Schriftarten verwendet wurden und sicherstellen, dass diese auf dem Empfängerrechner vorhanden sind. Affinity Publisher bietet eine Schriftartenverwaltung, mit der sich alle eingesetzten Fonts anzeigen lassen und fehlende Schriften identifizieren lassen.
Schriftarten in Affinity Publisher nachschauen und vorbereiten
Vor dem Versenden Ihrer Affinity Publisher-Datei empfiehlt es sich, die Dateiinformationen durchzusehen und eine Liste der verwendeten Schriftarten zu erstellen. Prüfen Sie, welche Schriftarten auf dem anderen Rechner installiert sind, und falls notwendig, weisen Sie auf fehlende Fonts hin. Außerdem können Sie alternative Schriftarten im Dokument festlegen, falls eine Schrift tatsächlich nicht verfügbar ist, oder versuchen, Ihre Schriften in ein standardisiertes Format umzuwandeln, das auf möglichst vielen Systemen vorkommt.
Zusammenfassung
Um Schriftartenprobleme beim Öffnen von Dateien in Affinity Publisher auf einem anderen Rechner zu vermeiden, muss vor allem sichergestellt werden, dass alle verwendeten Schriftarten auf dem Zielcomputer installiert sind. Die Weitergabe der Schriften sollte mit den Lizenzbedingungen abgeklärt werden. Alternativ oder ergänzend kann die Datei als PDF mit eingebetteten Schriften exportiert werden, um eine identische Darstellung zu gewährleisten. Eine sorgfältige Vorbereitung und Dokumentation der verwendeten Schriftarten hilft, ungewollte Layoutänderungen und ersetzte Schriftarten zu vermeiden.
