Wie konfiguriere ich FolderSizes, um versteckte Dateien einzuschließen?

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  1. Kurze Einführung: was sind „versteckte Dateien“ und warum einbeziehen?
  2. FolderSizes-Einstellungen öffnen
  3. Versteckte Dateien einbeziehen: Attribute und Systemdateien
  4. Detailstiefe und Anzeigeoptionen
  5. Scannen ausführen und Ergebnisse prüfen
  6. Einschränkungen und Sicherheitshinweise

Kurze Einführung: was sind „versteckte Dateien“ und warum einbeziehen?

Versteckte Dateien sind auf Windows oft Dateien oder Ordner, deren Attribute auf „versteckt“ gesetzt sind, oder Systemdateien mit dem Systemattribut. Viele Tools zeigen diese standardmäßig nicht an, da wichtige Systemdateien nicht versehentlich verändert werden sollen. Wenn Sie in FolderSizes versteckte Dateien einbeziehen, erhalten Sie ein vollständigeres Bild von Speicherplatznutzung und können Speicherfresser identifizieren, die sonst verborgen bleiben.

FolderSizes-Einstellungen öffnen

Starten Sie FolderSizes und öffnen Sie das Programmfenster. In der Menüleiste finden Sie die Hauptoptionen; die meisten Sichtbarkeits- und Scan-Einstellungen liegen unter „Scan“ oder „Options/Preferences“ (je nach Sprache der Installation). Klicken Sie auf „Options“ bzw. „Preferences“, um die globalen Programmeinstellungen zu bearbeiten. Alternativ können Sie bei einem einzelnen Scan die Scan-Optionen im Scan-Dialog anpassen.

Versteckte Dateien einbeziehen: Attribute und Systemdateien

Im Einstellungsfenster suchen Sie den Abschnitt für Scan-Optionen oder File/Folder Inclusion. Dort gibt es Schalter oder Kontrollkästchen für „Include Hidden Files“ und „Include System Files“ bzw. „Treat hidden files as visible“. Aktivieren Sie beide Optionen, wenn Sie wirklich alle Dateien sehen möchten. Beachten Sie, dass das Einschließen von Systemdateien zu einer größeren und langsameren Analyse führen kann und sensible Systeminformationen angezeigt werden.

Detailstiefe und Anzeigeoptionen

Um sicherzustellen, dass versteckte Elemente nicht nur gescannt, sondern auch in Berichten und Ansichten angezeigt werden, prüfen Sie die Anzeige- oder Report-Einstellungen. Aktivieren Sie „Show hidden files/folders in views“ und prüfen Sie, ob Filter gesetzt sind, die versteckte oder temporäre Dateien ausschließen. Passen Sie außerdem die Sonar- oder Tree-Ansicht an, damit Attribute wie „Hidden“ und „System“ als Spalten angezeigt werden können.

Scannen ausführen und Ergebnisse prüfen

Starten Sie den Scan auf dem gewünschten Laufwerk oder Ordner. Nach Abschluss sollten versteckte Dateien in der Ordnerliste, Baumansicht und in den Berichten erscheinen. Nutzen Sie die Spalten für Attribute, um gezielt nach Hidden- oder System-Flags zu sortieren. Wenn bestimmte Dateien fehlen, kontrollieren Sie NTFS-Berechtigungen: FolderSizes benötigt Leserechte für Ordner, um Inhalte anzuzeigen.

Einschränkungen und Sicherheitshinweise

Beachten Sie, dass Administratorrechte erforderlich sein können, um alle System- oder Benutzer-versteckten Dateien zu lesen, insbesondere bei anderen Benutzerkonten oder geschützten Systembereichen. Das Anzeigen von versteckten und Systemdateien erhöht das Risiko, versehentlich Änderungen vorzunehmen; führen Sie keine Lösch- oder Änderungsaktionen aus, ohne die Konsequenzen zu prüfen. Für regelmäßige Reports empfiehlt es sich, Profile oder gespeicherte Scan-Voreinstellungen zu erstellen, damit die versteckten Dateien konsistent berücksichtigt werden.

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