Wie kann man überprüfte IDs aus Microsoft Authenticator exportieren?
- Grundlagen zu überprüften IDs in Microsoft Authenticator
- Möglichkeiten zum Exportieren und Sichern
- Alternative Wege und wichtige Hinweise
- Fazit
Viele Nutzer von Microsoft Authenticator stehen vor der Herausforderung, ihre verifizierten Identitäten, also die in der App hinterlegten Accounts mit Zwei-Faktor-Authentifizierung, zu sichern oder auf ein anderes Gerät zu übertragen. Da die Sicherung und der Export dieser überprüften IDs nicht auf den ersten Blick offensichtlich sind, möchten wir hier ausführlich erläutern, wie dieser Vorgang funktioniert und welche Möglichkeiten vorhanden sind.
Grundlagen zu überprüften IDs in Microsoft Authenticator
Unter überprüften IDs versteht man in Microsoft Authenticator die Konten, die zur Multifaktor-Authentifizierung (MFA) genutzt werden. Diese können beispielsweise persönliche Microsoft-Konten, Firmenkonten oder andere Accounts sein, die TOTP-Codes oder Push-Benachrichtigungen für die Anmeldung verwenden. Die App speichert diese Identitäten lokal auf dem Gerät, um die Sicherheit zu gewährleisten.
Möglichkeiten zum Exportieren und Sichern
Microsoft Authenticator bietet eine eingebaute Backup-Funktion, mit der man die eingerichteten Konten in der Cloud, meist über das verbundene Microsoft-Konto, sichern kann. Dabei handelt es sich meist um eine verschlüsselte Sicherung, die nur auf einem anderen Gerät mit dem gleichen Microsoft-Konto wiederhergestellt werden kann. Ein direkter Export von überprüften IDs als Datei oder in ein anderes Format wird aus Sicherheitsgründen von Microsoft nicht angeboten.
Um die Sicherung einzurichten, aktiviert man in der App die Cloud-Backup-Funktion. Dieses Backup beinhaltet alle Einträge und kann beim Einrichten von Microsoft Authenticator auf einem neuen Gerät wiederhergestellt werden, wodurch die überprüften IDs übertragen werden.
Alternative Wege und wichtige Hinweise
In Fällen, in denen kein Cloud-Backup aktiviert ist oder man die Daten manuell übertragen möchte, gibt es nur wenig Spielraum. Aufgrund der hohen Sicherheitsanforderungen ist ein einfacher Export der überprüften IDs nicht vorgesehen. Nutzer sollten daher auf jeden Fall die Cloud-Backup-Funktion nutzen oder, falls dies nicht möglich ist, jede Zwei-Faktor-Authentifizierung erneut manuell auf dem neuen Gerät einrichten. Das bedeutet, die MFA-Einrichtung bei den jeweiligen Diensten erneut zu durchlaufen, um die Authenticator-App zu aktivieren.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass beim Wechsel des Smartphones ohne Backup der Zugriff auf einige Accounts verloren gehen kann. Deshalb empfiehlt es sich, vor einem Gerätewechsel alle nötigen Sicherheitsvorkehrungen zu treffen und den Backup-Status zu überprüfen.
Fazit
Das Exportieren überprüfter IDs aus Microsoft Authenticator als Datei ist technisch nicht vorgesehen, um die Sicherheit der Nutzerdaten zu schützen. Die bestmögliche Methode zur Sicherung und Übertragung der Identitäten ist die Nutzung der integrierten Cloud-Backup-Funktion, welche ein verschlüsseltes Speichern und Wiederherstellen via Microsoft-Konto ermöglicht. Ohne diese Funktion muss die MFA-Konfiguration bei jedem betroffenen Dienst einzeln neu vorgenommen werden.
