Wie kann man Google Authenticator zu Bitwarden wechseln?

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  1. Einleitung
  2. Warum von Google Authenticator zu Bitwarden wechseln?
  3. Vorbereitung für den Wechsel
  4. Schritte zum Übertragen der 2FA-Codes
  5. Bitwarden 2FA-Funktion nutzen
  6. Sicherheitshinweise
  7. Fazit

Einleitung

Viele Nutzer verwenden Google Authenticator als App für die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA), um ihre Online-Konten besser abzusichern. Bitwarden, als umfassender Passwortmanager, bietet ebenfalls die Möglichkeit, Zwei-Faktor-Codes zu generieren und zu verwalten. In diesem Artikel wird erläutert, wie man von Google Authenticator auf Bitwarden als 2FA-Lösung umsteigt.

Warum von Google Authenticator zu Bitwarden wechseln?

Der Wechsel kann aus verschiedenen Gründen sinnvoll sein. Einerseits integriert Bitwarden Passwortmanagement und 2FA an einem Ort, was die Verwaltung vereinfacht. Andererseits bietet Bitwarden Funktionen wie Cloud-Synchronisation, Backup-Möglichkeiten und die komfortable Wiederherstellung der 2FA-Codes auf neuen Geräten. Google Authenticator speichert Codes nur lokal, was bei Gerätewechsel problematisch sein kann.

Vorbereitung für den Wechsel

Vor dem Umstieg sollte man sicherstellen, dass alle 2FA-Einträge bei Google Authenticator bekannt und zugänglich sind. Es kann hilfreich sein, Optionen zum Zurücksetzen oder erneuten Einrichten der 2FA bei den jeweiligen Diensten vorzubereiten. Außerdem empfiehlt es sich, den Bitwarden-Account zu erstellen oder sicherzustellen, dass die App auf dem aktuellen Stand ist.

Schritte zum Übertragen der 2FA-Codes

Bei den meisten Diensten kann man die Zwei-Faktor-Authentifizierung deaktivieren und unmittelbar danach wieder aktivieren. Dabei erhält man einen QR-Code, der entweder mit Google Authenticator oder mit der Bitwarden-App eingescannt werden kann. Beim Umstieg öffnet man zuerst den jeweiligen Dienst, geht zur 2FA-Einstellung, deaktiviert und aktiviert die 2FA erneut. Anschließend scannt man den neuen Code mit Bitwarden ein. So wird Bitwarden zum neuen Authentifikator für diesen Dienst.

Alternativ bieten manche Dienste einen manuellen Schlüssel an, der in Bitwarden eingegeben werden kann, falls der QR-Code nicht verfügbar ist. Wichtig ist, dass die alte 2FA auf Google Authenticator vor der endgültigen Deaktivierung sicher funktioniert, um nicht ausgesperrt zu werden.

Bitwarden 2FA-Funktion nutzen

In der Bitwarden-App oder Webanwendung kann man unter dem Menüpunkt Zwei-Faktor-Authentifizierung bei den jeweiligen Einträgen die TOTP-Codes (Time-based One-Time Passwords) hinzufügen. Bitwarden generiert dann zeitlich begrenzte Codes analog zu Google Authenticator. Diese Codes können direkt aus Bitwarden heraus kopiert und für die Anmeldung verwendet werden.

Sicherheitshinweise

Es ist ratsam, Backup-Codes oder alternative Wiederherstellungsoptionen der genutzten Dienste zu sichern, falls der neue Authentifikator nicht wie gewünscht funktioniert. Zudem sollte man Bitwarden mit einem starken Master-Passwort absichern und nach Möglichkeit die eigene Bitwarden-Installation durch eine weitere 2FA schützen. Die Übertragung der 2FA-Codes sollte sorgfältig und Schritt für Schritt erfolgen, um Kontenverlust zu vermeiden.

Fazit

Der Wechsel von Google Authenticator zu Bitwarden ist eine sinnvolle Maßnahme, um 2FA-Codes und Passwörter zentral zu verwalten und dadurch die Sicherheit und Bedienbarkeit zu verbessern. Durch das bewusste Deaktivieren und Wiedereinrichten der 2FA bei jedem Dienst kann man die Codes sicher übertragen und Bitwarden als neuen Authentifikator nutzen.

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