Wie kann man Brave unter Linux installieren?

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  1. Einführung
  2. Installation von Brave unter Debian- und Ubuntu-basierten Systemen
  3. Installation unter Fedora, CentOS und anderen RPM-basierten Systemen
  4. Alternative Installationsmöglichkeiten
  5. Fazit

Einführung

Brave ist ein moderner Webbrowser, der besonderen Wert auf Datenschutz und Geschwindigkeit legt. Wenn Sie Linux als Betriebssystem verwenden und den Brave-Browser installieren möchten, gibt es je nach Distribution unterschiedliche Verfahren. In dieser Anleitung erfahren Sie, wie die Installation unter den gängigsten Linux-Distributionen funktioniert.

Installation von Brave unter Debian- und Ubuntu-basierten Systemen

Für Debian und Ubuntu gibt es ein offizielles Repository von Brave, das hinzugefügt werden kann, um den Browser direkt über die Paketverwaltung zu installieren. Zunächst sollten Sie sicherstellen, dass Ihr System auf dem neuesten Stand ist, indem Sie die Paketlisten aktualisieren.

Anschließend fügen Sie den GPG-Schlüssel von Brave hinzu, damit die Pakete verifiziert werden können. Nach der Schlüsseladdition müssen Sie das Brave-Repository in Ihre Paketquellen aufnehmen. Sobald diese Schritte abgeschlossen sind, lassen sich die Paketinformationen erneut aktualisieren und Brave kann installiert werden.

Nach erfolgreicher Installation können Sie den Browser bequem über das Anwendungsmenü starten oder über die Kommandozeile mit dem Befehl brave-browser öffnen.

Installation unter Fedora, CentOS und anderen RPM-basierten Systemen

Auch für RPM-basierte Distributionen stellt Brave ein Repository bereit. Hier erfolgt die Einrichtung etwas anders als bei Debian-basierten Systemen. Zuerst müssen Sie die Repository-Datei für Brave anlegen. Danach importieren Sie den GPG-Schlüssel, um die Pakete zu validieren.

Mit dem eingerichteten Repository können Sie anschließend den Brave-Browser ganz einfach über den Paketmanager Ihrer Distribution installieren. Zum Beispiel funktioniert dies bei Fedora mit dnf install brave-browser. Auch hier steht der Browser nach der Installation sofort zur Verfügung.

Alternative Installationsmöglichkeiten

Falls Sie lieber keine systemweite Installation vornehmen oder Probleme mit den Paketquellen haben, bietet Brave zudem eine AppImage-Version oder kann über Snap und Flatpak bezogen werden. Diese Pakete sind unabhängig von der Distribution und erleichtern die Installation, vor allem bei weniger verbreiteten Linux-Varianten.

Snap und Flatpak können separat installiert werden, falls sie noch nicht vorhanden sind, und erlauben somit eine unkomplizierte Nutzung des Browsers ohne tiefere Systemeingriffe.

Fazit

Die Installation von Brave unter Linux ist dank offizieller Repositories und alternativer Paketformate einfach und gut dokumentiert. Unabhängig davon, ob Sie Ubuntu, Debian, Fedora oder eine andere Distribution verwenden, gibt es passende Wege, den Browser sicher und schnell einzurichten. So können Sie von den Vorteilen des Brave-Browsers auch unter Linux profitieren.

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