Wie kann man aus der Apple Fitness App eine GPX-Datei exportieren?
- Einführung in die Apple Fitness App und GPX-Dateien
- Direkter Export von GPX aus der Apple Fitness App
- Methoden zum Export der Trainingsdaten als GPX
- Praktische Schritte für den Export über Drittanbieter-Apps
- Fazit
Einführung in die Apple Fitness App und GPX-Dateien
Die Apple Fitness App, auch bekannt als Fitness oder Aktivität-App, ist eine zentrale Anwendung auf iPhones und Apple Watches zur Aufzeichnung und Verwaltung von Gesundheits- und Fitnessdaten. Viele Nutzer möchten ihre Trainingsdaten in Formaten exportieren, die mit anderen Anwendungen und Geräten kompatibel sind, insbesondere im GPX-Format. GPX, oder GPS Exchange Format, ist ein offenes XML-basiertes Dateiformat, das hauptsächlich für GPS-Daten wie Strecken, Routen und Wegpunkte verwendet wird. Es ermöglicht, Trainingsdaten wie Route, Zeit und Höhenmeter in anderen Apps oder auf anderen Geräten weiterzuverarbeiten.
Direkter Export von GPX aus der Apple Fitness App
Die Apple Fitness App selbst bietet derzeit keine native Funktion zum direkten Export von Trainingsdaten im GPX-Format. Die App speichert Daten in Apples eigenen Formaten und integriert sich eng mit der Health-App, die die Gesundheitsdaten zentral verwaltet. Dies bedeutet, dass ein direkter, einfacher Export von GPX-Dateien aus der Apple Fitness App nicht möglich ist. Nutzer, die ihre Trainingsstrecken visualisieren oder in Anwendungen von Drittanbietern nutzen möchten, müssen daher alternative Wege wählen.
Methoden zum Export der Trainingsdaten als GPX
Um dennoch GPX-Dateien aus den von der Apple Fitness App aufgezeichneten Daten zu erhalten, gibt es zwei übliche Ansätze. Der erste besteht darin, die Gesundheitsdaten aus der Health-App zu exportieren und anschließend mit spezieller Software oder Online-Tools die relevanten Daten in GPX umzuwandeln. Die Health-App ermöglicht einen Export aller Gesundheitsdaten in einer XML-Datei, die jedoch nicht direkt als GPX genutzt werden kann. Mit Apps von Drittanbietern oder Online-Diensten lassen sich diese XML-Daten analysieren und in GPX konvertieren.
Der zweite Ansatz ist die Nutzung von Drittanbieter-Apps, die beim Aufzeichnen des Trainings bereits GPX-Dateien erstellen oder einen Export ermöglichen. Einige dieser Apps können nach dem Training die Daten in der Health-App speichern und gleichzeitig die Möglichkeit bieten, GPX-Dateien zu exportieren oder zu teilen. So ist es möglich, zukünftige Trainings direkt im gewünschten Format zu speichern, um auf Umwege zu verzichten.
Praktische Schritte für den Export über Drittanbieter-Apps
Nutzer, die regelmäßig GPX-Dateien aus ihren Fitness-Aktivitäten benötigen, sollten sich mit Apps vertraut machen, die Exportfunktionen unterstützen. Bekannte Fitness-Apps wie Strava, Runkeeper oder Komoot können mit der Apple Health App synchronisiert werden und bieten umfangreiche Exportoptionen im GPX-Format. Nach dem Training können die Daten aus der App exportiert und gespeichert oder mit anderen Diensten geteilt werden. Voraussetzung ist häufig eine Anmeldung in der jeweiligen App und unter Umständen ein kostenpflichtiges Abo, je nach Funktionsumfang.
Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Apple Fitness App selbst keinen direkten Export von Trainingsdaten als GPX-Datei ermöglicht. Um dennoch GPX-Dateien zu erhalten, müssen die Rohdaten entweder aus der Health-App exportiert und anschließend mit Hilfsmitteln umgewandelt werden oder es empfiehlt sich die Nutzung von Drittanbieter-Apps, die GPX-Exporte direkt unterstützen. So können die Trainingsrouten komfortabel auf anderen Plattformen genutzt und analysiert werden.
