Wie kann ich in LumaFusion ein Projekt exportieren und speichern?
- Projekt vorbereiten und prüfen
- Projekt-Einstellungen und Sequenzoptionen
- Export-Menü öffnen
- Videoexport konfigurieren
- Ziel auswählen und speichern
- Export starten und prüfen
- Projekt sichern und archivieren
Projekt vorbereiten und prüfen
Bevor Sie exportieren, prüfen Sie Ihr Projekt auf Fehler und letzte Anpassungen. Spielen Sie die Timeline durch, um Schnitte, Übergänge, Farbkorrekturen, Audiopegel und Effekte zu kontrollieren. Stellen Sie sicher, dass alle Medien verlinkt sind und keine roten Ausrufezeichen für fehlende Dateien sichtbar sind. Falls notwendig, aktivieren Sie die Raster- oder Snapping-Funktion und korrigieren Sie Clip-Längen oder Überblendungen so, dass nichts ungewollt abgeschnitten wird.
Projekt-Einstellungen und Sequenzoptionen
Öffnen Sie die Projekteinstellungen, um sicherzustellen, dass Auflösung, Bildrate und Seitenverhältnis Ihren Exportanforderungen entsprechen. Wählen Sie die richtige Projektauflösung (z. B. 1920x1080 oder 4K) und die korrekte Bildfrequenz (24, 25, 30 fps etc.). Überprüfen Sie die Audio-Einstellungen (Sample-Rate, Stereo/Mono) und aktivieren Sie gegebenenfalls die optionale Videospur für Proxy-Dateien, falls Sie mit geringerer Auflösung gearbeitet haben.
Export-Menü öffnen
Tippen Sie auf das Teilen-/Export-Symbol oben rechts im Projektfenster. LumaFusion zeigt das Exportmenü mit mehreren Optionen: Datei-Export (Video), Projekt exportieren (Projektdatei), Einzelne Datei für Medien und direkte Uploads zu Diensten wie YouTube, Vimeo oder Cloud-Speicher. Wählen Sie zunächst die gewünschte Export-Art: komplettes Video (als Datei) oder Projekt-Sicherung (um später weiterzuarbeiten).
Videoexport konfigurieren
Beim Videoexport legen Sie das Format, die Qualität und die Codec-Optionen fest. Wählen Sie Container (z. B. .mp4 oder .mov), Codec (H.264/H.265) sowie Bitrate oder Qualitätsstufe. Stellen Sie Auflösung und Bildrate ein – diese sollten in der Regel den Projekteinstellungen entsprechen. Aktivieren Sie optional „Audio exportieren“ und bestimmen Sie Bitrate und Sample-Rate. Nutzen Sie ggf. die Option „Fremdmedien einbetten“ oder „Anpassen für soziale Plattformen“, die vordefinierte Presets bietet.
Ziel auswählen und speichern
Wählen Sie den Speicherort: Lokaler Gerätespeicher, Dateifreigabe (Dateien-App), externes Laufwerk, oder Cloud-Dienst (iCloud Drive, Dropbox, Google Drive). Bei direktem Upload zu YouTube/Vimeo geben Sie Anmeldeinformationen, Titel, Beschreibung und Privacy-Einstellungen ein. Bestimmen Sie einen Dateinamen und bestätigen Sie das Ziel. Bei großen Dateien empfiehlt sich ein externes Laufwerk oder ein Cloud-Speicher mit ausreichend Kapazität.
Export starten und prüfen
Starten Sie den Export. LumaFusion zeigt Fortschritt und verbleibende Zeit an. Während des Exports vermeiden Sie ressourcenintensive Aktionen auf dem Gerät, um Abbrüche zu verhindern. Nach Abschluss überprüfen Sie die exportierte Datei, indem Sie sie komplett abspielen und Audio/Video auf Synchronität, Qualität und Artefakte prüfen. Kontrollieren Sie besonders Anfang und Ende auf versehentliche schwarze Frames oder abgeschnittene Übergänge.
Projekt sichern und archivieren
Zusätzlich zum Videoexport empfiehlt es sich, das Projekt selbst zu sichern: Verwenden Sie „Projekt exportieren“ im Teilen-Menü, um eine Projektdatei zu erzeugen, die alle Schnittentscheidungen und Medien-Verknüpfungen enthält. Speichern Sie diese Projektdatei zusammen mit den verwendeten Medien in einem Ordner auf einem externen Laufwerk oder in der Cloud. So können Sie später Änderungen vornehmen oder Versionen wiederherstellen. Beschriften Sie Sicherungen mit Datum und Versionsnummer für bessere Nachvollziehbarkeit.
Wenn Sie weitere Details zu Codecs, Bitratenempfehlungen oder Schritt-für-Schritt-Screenshots wünschen, sage Bescheid.
