Wie kann ich Crazy Egg in Verbindung mit Content Security Policy (CSP) richtig konfigurieren?

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  1. Notwendige Domains für Crazy Egg
  2. Konfiguration der CSP-Richtlinien für Crazy Egg
  3. Berücksichtigung von Inline-Skripten und eval()
  4. Beispiel einer CSP-Konfiguration mit Crazy Egg
  5. Fazit

Content Security Policy (CSP) ist ein Sicherheitsmechanismus, der Browser anweist, nur vertrauenswürdige Quellen für Skripte, Styles, Bilder und andere Ressourcen zu laden. Wenn Sie Crazy Egg, ein Tool zur Nutzeranalyse und Heatmaps, auf Ihrer Website einsetzen möchten, müssen Sie sicherstellen, dass Ihre CSP so konfiguriert ist, dass die Crazy Egg-Skripte und Ressourcen ohne Probleme geladen werden können. Das ist wichtig, da eine restriktive CSP sonst das Laden der erforderlichen Skripte blockiert, wodurch Crazy Egg nicht korrekt funktioniert.

Notwendige Domains für Crazy Egg

Crazy Egg verwendet verschiedene Domains, um Skripte, Tracking-Pixel und Ressourcen auszuliefern. Typische Domains, die Sie in Ihre CSP aufnehmen müssen, sind unter anderem script.crazyegg.com für Skriptquellen und *.crazyegg.com für weitere Subdomains. Außerdem werden häufig Domains wie *.crazyegg.net genutzt, je nach Konfiguration und Region. Es ist entscheidend, diese Domains für die jeweiligen Richtlinien freizugeben, etwa für script-src und img-src.

Konfiguration der CSP-Richtlinien für Crazy Egg

Um Crazy Egg korrekt zu integrieren, sollten Sie Ihre CSP-Header oder Meta-Tags anpassen. Für die Richtlinie script-src erlauben Sie das Laden von Skripten von Crazy Egg, indem Sie die entsprechende Domain ergänzen. Beispielhaft könnten Sie die Direktive so erweitern, dass https://script.crazyegg.com erlaubt ist. Zusätzlich kann es notwendig sein, für die Richtlinien img-src und connect-src die Domains von Crazy Egg ebenfalls aufzunehmen, um Tracking-Pixel und Netzwerkverbindungen, die durch Crazy Egg entstehen, zu ermöglichen.

Berücksichtigung von Inline-Skripten und eval()

Crazy Egg setzt teilweise auf Inline-Skripte und eval()-ähnliche Funktionen zur Ausführung von Code. Wenn Ihre CSP strikt eingestellt ist und Inline-Skripte (unsafe-inline) sowie unsafe-eval verbietet, könnten diese Funktionen blockiert werden. Da das Zulassen von unsafe-inline und unsafe-eval jedoch Sicherheitsrisiken birgt, sollten Sie stattdessen Content-Security-Policy-Hashes oder Nonces verwenden, falls Crazy Egg dies unterstützt. Prüfen Sie die Dokumentation von Crazy Egg, ob Hashes ihrer Inline-Skripte bereitgestellt werden oder wie Nonces verwendet werden können, um die Sicherheit zu erhöhen.

Beispiel einer CSP-Konfiguration mit Crazy Egg

Ein praktisches Beispiel für eine CSP-Header-Direktive, die Crazy Egg unterstützt, könnte folgendermaßen aussehen:

Content-Security-Policy: default-src self; script-src self https://script.crazyegg.com; img-src self https://*.crazyegg.com https://*.crazyegg.net data:; connect-src self https://*.crazyegg.com https://*.crazyegg.net; style-src self unsafe-inline;

Diese Richtlinie erlaubt Skripte von Ihrer eigenen Domain und Crazy Egg, Bilder und Verbindungen ebenfalls von Crazy Egg-Domains, und erlaubt inline-Styles, da Crazy Egg häufig solche verwendet. Passen Sie diese Richtlinien entsprechend den Anforderungen und Sicherheitsstandards Ihrer Website an.

Fazit

Die richtige Konfiguration Ihrer Content Security Policy ist entscheidend, um Crazy Egg auf Ihrer Website sicher und funktional zu integrieren. Stellen Sie sicher, dass alle notwendigen Domains von Crazy Egg in den entsprechenden CSP-Richtlinien erlaubt werden. Vermeiden Sie wo möglich die Freigabe von unsicheren Direktiven wie unsafe-inline oder unsafe-eval und nutzen Sie stattdessen Hashes oder Nonces, sofern unterstützt. Testen Sie nach der Anpassung gründlich, ob Crazy Egg normal funktioniert, ohne dass CSP-Verletzungen auftreten.

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