Warum ist die Ladezeit meiner Qlik Sense Apps in der Mobile App so lang?

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  1. Netzwerkverbindung und Bandbreite
  2. App-Größe und Komplexität
  3. Serverkapazität und Leistung
  4. Mobile Geräte und Rendering-Leistung
  5. Zwischenspeicherung und Optimierung
  6. Empfohlene Maßnahmen zur Verbesserung

Netzwerkverbindung und Bandbreite

Die Ladezeit von Qlik Sense Apps in der Mobile App hängt stark von der Qualität der Netzwerkverbindung ab. Mobile Geräte sind häufig auf WLAN oder mobile Datennetze angewiesen, die schwankende Bandbreiten und erhöhte Latenzzeiten aufweisen können. Je langsamer oder instabiler die Internetverbindung ist, desto länger dauert es, bis die App alle notwendigen Daten vom Qlik Sense Server heruntergeladen hat. Insbesondere große Datenmengen oder komplexe Abfragen können so die Wartezeit deutlich erhöhen.

App-Größe und Komplexität

Die Struktur und der Umfang der Qlik Sense App selbst spielen eine wesentliche Rolle bei den Ladezeiten. Apps mit sehr umfangreichen Datensätzen, vielen Visualisierungen, komplexen Berechnungen oder zahlreichen eingebetteten Skripten benötigen mehr Zeit, um geladen und gerendert zu werden. Jede zusätzliche Dimension, jedes Filterobjekt oder jede Berechnung erhöht die Rechenlast und damit die Ladezeit. Wenn die App zudem viele große Bilder oder Medieninhalte enthält, verlängert dies den Ladevorgang zusätzlich.

Serverkapazität und Leistung

Die Leistung des Qlik Sense Servers, auf dem die Apps gehostet werden, beeinflusst ebenfalls die Ladezeit. Ist der Server stark ausgelastet oder nicht ausreichend dimensioniert, können Anfragen langsamer verarbeitet werden. Auch Wartungsarbeiten, Hintergrundprozesse oder fehlende Updates können die Performance reduzieren. Ein überlasteter Server reagiert verzögert und verlängert somit die Zeit, bis die Daten und Visualisierungen an das mobile Gerät übertragen werden.

Mobile Geräte und Rendering-Leistung

Die Hardware und Software des verwendeten mobilen Geräts haben Einfluss auf die Ladezeit. Ältere Smartphones oder Tablets mit weniger Prozessorleistung, geringem Arbeitsspeicher oder langsamen Grafikchips benötigen länger, um die empfangenen Daten zu verarbeiten und darzustellen. Auch die mobile Qlik Sense App selbst benötigt Ressourcen zum Rendern der Visualisierungen – je komplexer das Layout, desto stärker ist die Hardware gefordert.

Zwischenspeicherung und Optimierung

Qlik Sense arbeitet mit diversen Caching-Mechanismen, um wiederholte Zugriffe zu beschleunigen. Sind die Caches auf Server- oder Client-Seite jedoch nicht optimal genutzt oder wurden sie gelöscht, muss die App bei jedem Start alle Daten neu laden. Auch wenn die Mobile App so konfiguriert ist, dass Inhalte nicht lokal zwischengespeichert werden, wirkt sich dies auf die Ladezeiten aus. Mangelnde Optimierung der App-Objekte (z.B. Vermeidung unnötiger Berechnungen) kann hier ebenfalls zu Verzögerungen führen.

Empfohlene Maßnahmen zur Verbesserung

Um die Ladezeiten zu verkürzen, sollten neben der Verbesserung der Netzwerkverbindung auch die App selbst optimiert werden. Eine Reduktion der Datenmenge, Vereinfachung von Visualisierungen und Berechnungen sowie eine gezielte Nutzung von Dashboards mit geringem Detailgrad helfen, die Ladezeiten zu reduzieren. Ebenso wichtig ist die Überprüfung der Serverkapazitäten sowie die Nutzung moderner und leistungsstarker mobiler Geräte. Die Verwendung aktueller Versionen der Qlik Sense Mobile App und regelmäßige Wartung des Servers tragen ebenfalls zu einer besseren Performance bei.

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