Kann ich mit Autoruns Startprogramme aus externen Laufwerken identifizieren und wie?
- Identifikation von Startprogrammen auf externen Laufwerken mit Autoruns
- Funktionsweise und Erkennung externer Laufwerke
- Vorgehensweise in Autoruns
- Wichtige Hinweise
- Zusammenfassung
Identifikation von Startprogrammen auf externen Laufwerken mit Autoruns
Autoruns ist ein leistungsfähiges Tool von Microsoft, mit dem Sie alle Programme und Prozesse anzeigen können, die beim Systemstart oder bei der Anmeldung ausgeführt werden. Es bietet eine detaillierte Übersicht über Autostart-Einträge, inklusive solcher von lokalen Laufwerken, Netzwerkpfaden oder auch externen Speichermedien wie USB-Sticks oder externen Festplatten.
Funktionsweise und Erkennung externer Laufwerke
Wenn sich Startprogramme auf einem externen Laufwerk befinden, sind diese meist über Einträge verknüpft, die Pfadangaben mit Laufwerksbuchstaben enthalten. Ein externer Datenträger wird in Windows üblicherweise unter einem spezifischen Laufwerksbuchstaben wie E:\ oder F:\ eingebunden. Autoruns listet für jeden Startprogramm-Eintrag den kompletten Pfad zur ausführbaren Datei oder zur Registrierung heraus.
Um zu erkennen, ob ein Startprogramm von einem externen Laufwerk stammt, müssen Sie in der entsprechenden Spalte (normalerweise Image Path) nach Pfaden suchen, die auf diese Laufwerksbuchstaben verweisen. Da sich externe Laufwerke nicht immer an denselben Buchstaben binden, kann das Erkennen mitunter etwas Aufmerksamkeit erfordern.
Vorgehensweise in Autoruns
Starten Sie Autoruns mit Administratorrechten, damit wirklich alle Einträge sichtbar sind. In der Hauptansicht können Sie alle Autostart-Routinen durchsehen. Nutzen Sie die Suchfunktion (Strg + F) und geben Sie Laufwerksbuchstaben ein, von denen Sie wissen, dass sie externen Medien zugeordnet sind, beispielsweise E:\ oder F:\. Alternativ scrollen Sie durch die Liste und achten auf Pfade, die nicht auf lokale Systemordner verweisen, sondern explizit auf ein externes Laufwerk zeigen.
Ein weiterer hilfreicher Schritt ist die Verwendung der Spaltenfilter in Autoruns. Sie können die Einträge nach Pfaden oder Dateinamen sortieren, um Programme mit ungewöhnlichen Speicherorten schneller zu finden. So lassen sich Einträge auf externen Medien leichter identifizieren.
Wichtige Hinweise
Beachten Sie, dass externe Laufwerke nur dann als solche erkannt werden können, wenn sie zum Zeitpunkt der Analyse angeschlossen und vom System eingehängt sind. Fehlt das Laufwerk, könnte der Pfad als ungültig oder nicht auffindbar erscheinen, was die Diagnose erschwert. Autoruns zeigt dann entweder einen fehlerhaften Pfad oder lässt den Eintrag als "Missing Image" erscheinen.
Falls Sie regelmäßig prüfen möchten, ob sich Startprogramme auf externen Laufwerken befinden, empfiehlt es sich, Autoruns mit angeschlossenen externen Speichern durchzugehen. So stellen Sie sicher, dass Sie alle Einträge korrekt identifizieren und gegebenenfalls entfernen können.
Zusammenfassung
Mit Autoruns können Sie Startprogramme auf externen Laufwerken identifizieren, indem Sie auf die im Tool sichtbaren Pfadangaben achten. Die Schlüssel sind die Laufwerksbuchstaben externer Medien und das genaue Prüfen der Eintrags-Pfade. Die Suchfunktion und Sortieroptionen erleichtern dabei die Sichtung. Voraussetzung ist, dass die externen Laufwerke zum Zeitpunkt der Analyse eingebunden sind, damit die Pfade korrekt angezeigt werden.
