Gibt es Adobe Reader für Linux und wie kann man ihn nutzen?
- Einführung zu Adobe Reader und Linux
- Verfügbarkeit von Adobe Reader für Linux
- Alternativen zu Adobe Reader unter Linux
- Möglichkeiten, Adobe Reader dennoch unter Linux zu nutzen
- Fazit
Einführung zu Adobe Reader und Linux
Adobe Reader ist eine weit verbreitete Software zum Lesen, Anzeigen und Drucken von PDF-Dokumenten. Während Adobe Reader auf den Betriebssystemen Windows und macOS sehr populär ist, gestaltet sich die Situation bei Linux etwas anders. Die offizielle Unterstützung von Adobe für Linux wurde bereits vor einigen Jahren eingestellt, weshalb viele Nutzer sich fragen, ob Adobe Reader für Linux verfügbar ist und wie man PDF-Dateien auf diesem Betriebssystem am besten handhabt.
Verfügbarkeit von Adobe Reader für Linux
Adobe hat früher eine Version von Adobe Reader für Linux angeboten, die allerdings nicht mehr offiziell aktualisiert oder unterstützt wird. Die letzte offiziell veröffentlichte Version von Adobe Acrobat Reader für Linux war Adobe Reader 9, und diese ist mittlerweile veraltet. Neuere Versionen, wie beispielsweise Adobe Acrobat DC oder Adobe Reader DC, stehen für Linux nicht zur Verfügung. Adobe hat den Fokus auf andere Plattformen gelegt, sodass die Linux-Variante als eingestellt gilt.
Alternativen zu Adobe Reader unter Linux
Da Adobe Reader für Linux nicht mehr gepflegt wird, greifen viele Anwender auf Alternativen zurück, die teilweise sogar umfangreichere Funktionen bieten. Zu den beliebtesten PDF-Readern unter Linux zählen unter anderem Evince, Okular oder Foxit Reader. Diese Programme bieten eine gute Performance, unterstützen zahlreiche Funktionen wie Anmerkungen, Formulare und Navigation und sind in den meisten Linux-Distributionen über die Paketverwaltung leicht installierbar.
Möglichkeiten, Adobe Reader dennoch unter Linux zu nutzen
Wer unbedingt auf Adobe Reader unter Linux angewiesen ist, kann versuchen, die veraltete Linux-Version von Adobe Reader zu installieren. Dies ist je nach Distribution möglich, birgt aber gewisse Sicherheitsrisiken sowie Kompatibilitätsprobleme mit aktuellen PDF-Standards.
Eine weitere Option ist die Nutzung von Adobe Reader über eine Windows-Umgebung innerhalb von Linux. Dies lässt sich mithilfe von Programmen wie Wine oder einer virtuellen Maschine realisieren. Dabei wird Adobe Reader in einer Windows-Emulation oder auf einem virtuellen Windows-System ausgeführt. Zwar ist dies aufwendiger, eröffnet aber die Möglichkeit, Programme zu nutzen, die es nicht nativ für Linux gibt.
Fazit
Adobe Reader wird für Linux nicht mehr offiziell unterstützt und die letzte verfügbare Version ist veraltet. Für das Lesen und Bearbeiten von PDFs stehen unter Linux zahlreiche Alternativen zur Verfügung, die meist leichter zu installieren und sicherer sind. Wer zentral auf Adobe Reader angewiesen ist, kann diesen entweder als veraltete Linux-Version installieren oder über Wine bzw. eine virtuelle Maschine auf sein Linux-System bringen. Insgesamt ist es jedoch ratsam, sich an die modernen, Linux-kompatiblen PDF-Tools zu halten, da sie besser gepflegt und sicherer sind.
