Welches spektakuläre Naturphänomen erzeugt an den „Bufones de PrÃa“ bei Llanes meterhohe Wasserfontänen aus dem Erdboden?
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Das spektakuläre Naturphänomen an den „Bufones de PrÃa“ (nahe Llanes in Asturien, Spanien) wird als Bufones (auf Deutsch etwa: Meeresfontänen oder Blowholes) bezeichnet.
Hier ist die Erklärung, wie dieses Phänomen entsteht:
- Geologische Formation: Die Küste besteht aus Kalkstein, in dem durch Erosion (sowohl durch Regenwasser von oben als auch durch das Meer von unten) ein unterirdisches System aus Höhlen und vertikalen Schächten entstanden ist. Diese Schächte verbinden das Meer direkt mit der Oberfläche der Klippen.
- Druckaufbau: Wenn die See rau ist und die Wellen mit großer Wucht in die Unterwasserhöhlen schlagen, wird die Luft in den Gängen extrem komprimiert.
- Die Fontäne: Da das Wasser und die Luft nirgendwo anders hinkönnen, werden sie mit enormem Druck durch die vertikalen Schächte nach oben gepresst. Das Ergebnis ist eine meterhohe Fontäne aus Gischt und Meerwasser, die wie ein Geysir aus dem Erdboden schießt.
- Das Geräusch: Der Name leitet sich vom spanischen Verb bufar (schnauben/fauchen) ab. Bevor die Fontäne austritt, ist oft ein grollendes oder pfeifendes Geräusch zu hören, das kilometerweit zu vernehmen ist.
Besonders spektakulär ist dieses Schauspiel im Herbst und Winter, wenn die Brandung des Kantabrischen Meeres besonders stark ist. Dann können die Wasserfontänen eine Höhe von über 20 Metern erreichen.