Welche verschiedenen Bauformen und Arten von Kundenstoppern gibt es?
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Kundenstopper (auch Gehwegaufsteller oder Werbeaufsteller genannt) sind eines der effektivsten Instrumente für das lokale Marketing. Es gibt sie in zahlreichen Ausführungen, die sich je nach Einsatzort (innen/außen), Wetterbeständigkeit und gewünschter Optik unterscheiden.
Hier ist eine Übersicht der gängigsten Bauformen und Arten:
1. Nach Bauform und Mechanismus
- A-Ständer (Bockständer):
- Design: Die klassische Form, die von der Seite wie ein „A“ aussieht. Zwei klappbare Flächen sind oben mit Scharnieren verbunden.
- Vorteil: Sehr stabil, beidseitig nutzbar und lässt sich flach zusammenklappen und platzsparend verstauen.
- Schwing-Ständer (Swing-Master / Windmaster):
- Design: Der Rahmen ist mit starken Stahlfedern auf einem Standfuß montiert.
- Vorteil: Durch die Federn gibt der Aufsteller bei Wind nach, anstatt umzukippen. Ideal für exponierte Außenbereiche.
- T-Ständer (Standrohr-Aufsteller):
- Design: Ein vertikales Rohr auf einem schweren Fuß (oft Gusseisen oder Beton), an dem oben das Schild oder der Rahmen befestigt ist.
- Vorteil: Nimmt wenig Grundfläche ein, wirkt oft eleganter und moderner.
- L-Ständer:
- Design: Ein einseitiger Aufsteller in L-Form.
- Vorteil: Meist für den Innenbereich (Messen, Foyers) gedacht, da er sehr leicht ist.
2. Nach Material und Art der Bestückung
- Aluminium-Klapprahmen-Aufsteller:
- Die am weitesten verbreitete Art. Poster werden hinter einer UV-beständigen Antireflex-Schutzfolie platziert. Durch das Klappprofil lassen sich Plakate in Sekunden wechseln.
- Holz-Kundenstopper (Kreidetafeln):
- Bestehen meist aus einem Holzrahmen mit einer schwarzen Tafelfläche.
- Einsatz: Gastronomie und kleine Läden. Sie wirken persönlich, handgemacht und "gemütlich". Beschreibbar mit Kreide oder Kreidemarkern.
- Kunststoff-Kundenstopper:
- Oft aus einem Guss gefertigt. Sie sind sehr leicht, rostfrei und meist günstig. Häufig in leuchtenden Farben für temporäre Aktionen (z. B. Parkplatzhinweise) genutzt.
- Stahlrohr-Gestelle:
- Sehr robust und schwer. Oft werden hier Schilder fest montiert oder mit Haken eingehängt.
3. Spezialformen für besondere Anforderungen
- Windfeste Kundenstopper mit Wassertank:
- Diese haben statt einfacher Füße einen großen Kunststoff-Tank, der mit Wasser oder Sand befüllt wird. In Kombination mit Federn halten sie selbst starkem Wind stand.
- Digitale Kundenstopper:
- Statt Papierplakaten enthalten sie einen wetterfesten Akku-betriebenen LCD-Bildschirm.
- Vorteil: Es können Videos, Animationen oder wechselnde Angebote (z. B. Frühstückskarte morgens, Mittagsmenü mittags) gezeigt werden.
- Beleuchtete Kundenstopper:
- Ausgestattet mit LED-Backlight. Sie benötigen entweder einen Stromanschluss oder einen integrierten Akku. Ideal für die Dämmerung oder dunkle Jahreszeiten.
- Silhouetten-Aufsteller (Formstanzungen):
- Kundenstopper in Form von Personen (z. B. ein Koch), Produkten (z. B. eine Kaffeetasse) oder Logos. Sie erzielen eine besonders hohe Aufmerksamkeit durch ihre ungewöhnliche Form.
4. Wichtige Features beim Kauf (Zubehör)
- Wetterfestigkeit: Achten Sie auf eine integrierte Gummidichtung im Rahmen, wenn der Aufsteller ungeschützt im Regen stehen soll („Outdoor-wasserfest“).
- Transportrollen: Besonders bei schweren Modellen oder Modellen mit Wassertank sind Rollen am Fuß wichtig, um sie täglich einfach rein- und rauszustellen.
- Prospekthänger: Viele Modelle lassen sich mit seitlichen Körben für Flyer oder Broschüren erweitern.
- Top-Schilder: Ein zusätzlicher Aufsatz oben am Rahmen für das Firmenlogo (Logoplatte).
Welcher ist der richtige für Sie?
- Gastronomie: Holz-Kreidetafel (für Tagesangebote).
- Einzelhandel/Fußgängerzone: Klassischer Alu-A-Ständer oder Windmaster.
- Hochwertige Boutiquen/Messen: Filigrane T-Ständer oder digitale Stopper.
- Windige Lagen (Küste/Bahnhof): Modelle mit Wassertank und Federn.