Was bedeutet die Abkürzung FFP2 bei Atemschutzmasken?

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Die Abkürzung FFP2 steht für den englischen Begriff „Filtering Face Piece“ (auf Deutsch etwa: „filtrierendes Gesichtsteil“) der Schutzklasse 2.

Hier ist die genaue Bedeutung der einzelnen Bestandteile:

  1. FFP (Filtering Face Piece): Dies bezeichnet eine Atemschutzmaske, die Partikel aus der Luft filtert. Sie umschließt Nase und Mund direkt und besteht meist vollständig aus Filtermaterial.
  2. 2 (Schutzklasse): Die Zahl gibt an, wie hoch die Filterleistung der Maske ist. Es gibt insgesamt drei Klassen (FFP1, FFP2 und FFP3):
    • FFP2-Masken müssen mindestens 94 % der in der Luft befindlichen Schadstoffe, Partikel und Aerosole (feste und flüssige Staubpartikel, Nebel und Rauch) auffangen.
    • Sie sind für Umgebungen ausgelegt, in denen sich gesundheitsschädliche und erbgutverändernde Stoffe in der Atemluft befinden können.

Die wichtigsten Merkmale einer FFP2-Maske:

  • Schutzwirkung: Im Gegensatz zu einfachen OP-Masken schützen FFP2-Masken sowohl die Mitmenschen (Fremdschutz) als auch den Träger selbst (Selbstschutz), sofern sie dicht am Gesicht anliegen.
  • Prüfnorm: In Europa müssen diese Masken der Norm EN 149 entsprechen.
  • Kennzeichnung: Eine echte FFP2-Maske erkennt man am aufgedruckten CE-Kennzeichen gefolgt von einer vierstelligen Nummer (die Kennnummer der Prüfstelle, z. B. CE 2163).
  • Einsatzbereich: Ursprünglich stammen sie aus dem Arbeitsschutz (z. B. Staubschutz auf dem Bau), wurden aber während der Corona-Pandemie weltweit als Standard für den Infektionsschutz bekannt.

Zusammenfassend: FFP2 bedeutet, dass es sich um eine Staub- und Aerosol-Filtermaske mit mittlerer Filterleistung handelt, die mindestens 94 % der Partikel aus der Atemluft filtert.

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