Aus welchen Hauptbestandteilen wird Margarine hergestellt?
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Margarine ist eine Emulsion aus pflanzlichen Fetten und Wasser. Die Hauptbestandteile lassen sich in folgende Gruppen unterteilen:
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Pflanzliche Fette und Öle (ca. 80 % bei klassischer Margarine):
- Flüssige Öle: Häufig werden Rapsöl, Sonnenblumenöl, Leinöl oder Sojaöl verwendet. Sie liefern die ungesättigten Fettsäuren.
- Feste Fette: Damit die Margarine streichfähig wird, benötigt sie einen Anteil an festen Fetten. Früher wurde dies oft durch chemische Fetthärtung erreicht, heute nutzt man meist von Natur aus feste Fette wie Palmfett, Kokosfett oder Shea-Butter.
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Wasser:
- Der Wasseranteil liegt bei normaler Margarine bei etwa 18–20 %. Bei Halbfettmargarine ist der Wasseranteil deutlich höher (bis zu 60 %).
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Emulgatoren (z. B. Lecithin):
- Da sich Fett und Wasser von Natur aus nicht mischen, werden Emulgatoren (meist aus Soja oder Sonnenblumen gewonnenes Lecithin) hinzugefügt. Sie sorgen dafür, dass die Mischung stabil bleibt und eine cremige Konsistenz hat.
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Vitamine:
- In Deutschland ist die Zugabe der Vitamine A und D gesetzlich vorgeschrieben oder üblich, um die Margarine ernährungsphysiologisch der Butter anzugleichen. Oft wird auch Vitamin E zugesetzt.
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Beta-Carotin:
- Dies dient als natürlicher Farbstoff, damit die Margarine nicht weiß, sondern appetitlich gelblich aussieht (ähnlich wie Butter).
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Aromen und Säuerungsmittel:
- Milchsäure, Zitronensäure oder Sauermolke werden für den leicht säuerlichen Geschmack hinzugefügt.
- Aromastoffe sorgen dafür, dass die Margarine nach Butter schmeckt.
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Salz:
- Oft wird eine kleine Menge Salz zur Geschmacksabrundung und Konservierung beigefügt.
Besonderheit Milchprodukte: Manche Margarinesorten enthalten einen kleinen Anteil an Milchbestandteilen (z. B. Magermilch oder Molke) für den Geschmack. Wer eine rein pflanzliche Ernährung bevorzugt, sollte auf das „Vegan“-Siegel achten, da klassische Margarine nicht zwangsläufig komplett frei von tierischen Inhaltsstoffen sein muss.