Aus welchem Material bestehen herkömmliche Mullbinden?
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Herkömmliche Mullbinden bestehen in der Regel aus Baumwolle oder einer Mischung aus Baumwolle und Viskose (Zellwolle).
Hier sind die Details zu den Materialien:
- Baumwolle: Dies ist das klassische Material. Es ist eine Naturfaser, die sehr hautfreundlich, atmungsaktiv und saugfähig ist. Reine Baumwollmullbinden sind oft nach dem Arzneibuch (DAB) genormt.
- Viskose (Zellwolle): Da reine Baumwolle teurer sein kann, werden viele moderne Mullbinden aus einem Gemisch hergestellt. Viskose wird aus natürlicher Zellulose gewonnen und ist extrem saugstark, was sie ideal für die Wundversorgung macht.
- Webart: Das Material ist locker gewebt (in Leinwandbindung), damit die Binde luftdurchlässig ist. Dies ist wichtig, damit die Haut unter dem Verband nicht "aufweicht" (Mazeration).
Unterscheidung zu anderen Binden:
- Fixierbinden: Diese sehen Mullbinden sehr ähnlich, sind aber oft elastisch. Sie enthalten zusätzlich zu Baumwolle oder Viskose oft Polyamid oder Elasthan, damit sie sich besser an Gelenke anpassen.
- Hydrophile Mullbinden: Diese sind speziell behandelt, um Flüssigkeiten (wie Wundsekret) besonders schnell aufzusaugen.
Zusammenfassend: Wenn du eine Standard-Mullbinde aus der Apotheke oder dem Verbandskasten nimmst, hältst du meist ein Gewebe aus Baumwolle und/oder Viskose in der Hand.