Aus welchem Material bestehen herkömmliche Mullbinden?

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Herkömmliche Mullbinden bestehen in der Regel aus Baumwolle oder einer Mischung aus Baumwolle und Viskose (Zellwolle).

Hier sind die Details zu den Materialien:

  1. Baumwolle: Dies ist das klassische Material. Es ist eine Naturfaser, die sehr hautfreundlich, atmungsaktiv und saugfähig ist. Reine Baumwollmullbinden sind oft nach dem Arzneibuch (DAB) genormt.
  2. Viskose (Zellwolle): Da reine Baumwolle teurer sein kann, werden viele moderne Mullbinden aus einem Gemisch hergestellt. Viskose wird aus natürlicher Zellulose gewonnen und ist extrem saugstark, was sie ideal für die Wundversorgung macht.
  3. Webart: Das Material ist locker gewebt (in Leinwandbindung), damit die Binde luftdurchlässig ist. Dies ist wichtig, damit die Haut unter dem Verband nicht "aufweicht" (Mazeration).

Unterscheidung zu anderen Binden:

  • Fixierbinden: Diese sehen Mullbinden sehr ähnlich, sind aber oft elastisch. Sie enthalten zusätzlich zu Baumwolle oder Viskose oft Polyamid oder Elasthan, damit sie sich besser an Gelenke anpassen.
  • Hydrophile Mullbinden: Diese sind speziell behandelt, um Flüssigkeiten (wie Wundsekret) besonders schnell aufzusaugen.

Zusammenfassend: Wenn du eine Standard-Mullbinde aus der Apotheke oder dem Verbandskasten nimmst, hältst du meist ein Gewebe aus Baumwolle und/oder Viskose in der Hand.