An welcher Stelle des Körpers wird üblicherweise die Blutprobe für die Messung entnommen?

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Die Stelle der Blutentnahme hängt davon ab, welche Art von Blutprobe benötigt wird (Venenblut, Kapillarblut oder arterielles Blut). Hier sind die üblichen Stellen:

1. Venöse Blutentnahme (am häufigsten)

Dies ist das Standardverfahren für die meisten Laboruntersuchungen (großes Blutbild, Organwerte etc.).

  • Ellenbeuge: Dies ist die klassische Stelle, da die Venen hier meist gut sichtbar und tastbar sind.
  • Unterarm oder Handrücken: Wenn die Venen in der Ellenbeuge schwer zu finden sind, wird oft auf den Handrücken oder den Unterarm ausgewichen.

2. Kapilläre Blutentnahme (für kleine Mengen)

Dies wird häufig für Schnelltests verwendet, z. B. zur Blutzuckermessung oder zur Bestimmung des Gerinnungswertes (Quick/INR).

  • Fingerbeere (Fingerkuppe): Meist an der seitlichen Fläche der Fingerkuppe (da dort weniger Nervenenden sind und es weniger wehtut).
  • Ohrläppchen: Wird oft für die Messung des Laktatwerts oder der Blutgase verwendet.
  • Ferse: Bei Neugeborenen und Säuglingen erfolgt die Entnahme meist an der Ferse.

3. Arterielle Blutentnahme (spezielle Diagnostik)

Diese wird vor allem für die Blutgasanalyse (BGA) in Krankenhäusern durchgeführt, um Sauerstoff- und Kohlendioxidwerte exakt zu bestimmen.

  • Handgelenk (Speichenarterie): Die gängigste Stelle.
  • Leiste (Oberschenkelarterie): In Notfällen oder wenn am Handgelenk kein Puls tastbar ist.

Zusammenfassend: Wenn Sie zum Hausarzt zur „Blutabnahme“ gehen, erfolgt diese in der Regel in der Ellenbeuge.