Tutorial: Notion mit Google Calendar über Make.com verbinden

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Hier ist ein ausführliches Tutorial, wie du Notion mit dem Google Calendar über die Automatisierungsplattform Make.com (ehemals Integromat) verbindest.


Die Synchronisierung von Notion und Google Calendar ist eine der beliebtesten Automatisierungen. In diesem Guide lernst du, wie du automatisch einen Kalendereintrag in Google erstellst, sobald du in Notion eine neue Aufgabe oder ein Event in eine Datenbank einträgst.

Voraussetzungen

  • Ein Notion-Account mit einer angelegten Datenbank (für Aufgaben oder Termine).
  • Ein Google-Konto (Google Calendar).
  • Ein kostenloser Account bei Make.com.

Schritt 1: Notion-Datenbank vorbereiten

Bevor du zu Make gehst, muss deine Notion-Datenbank die richtigen Felder haben:

  1. Name: (Titel-Eigenschaft) für den Namen des Termins.
  2. Datum: (Datum-Eigenschaft) WICHTIG: Aktiviere in Notion bei Bedarf "Enddatum" und "Uhrzeit einschließen".
  3. Beschreibung: (Text-Eigenschaft, optional) für Details zum Termin.

Schritt 2: Ein neues Szenario in Make.com erstellen

  1. Logge dich bei Make.com ein.
  2. Klicke oben rechts auf den Button "+ Create a new scenario".
  3. Klicke auf das große Plus-Symbol in der Mitte und suche nach "Notion".

Schritt 3: Den Trigger festlegen (Notion)

  1. Wähle als Modul "Watch Database Items". (Dies prüft regelmäßig auf neue Einträge).
  2. Connection: Klicke auf "Add", um Make mit Notion zu verbinden. Wähle im Notion-Popup die Seiten/Datenbanken aus, auf die Make Zugriff haben soll.
  3. Search Method: Wähle "By updated time".
  4. Database ID: Klicke auf "Search" und wähle deine vorbereitete Datenbank aus.
  5. Limit: Gib z. B. "10" ein (wie viele Einträge pro Durchlauf geprüft werden sollen).
  6. Klicke auf OK. Ein Fenster fragt dich, wo Make starten soll – wähle "From now on" (Ab jetzt).

Schritt 4: Das Action-Modul hinzufügen (Google Calendar)

  1. Bewege die Maus an den rechten Rand des Notion-Moduls und klicke auf das kleine Plus, um ein weiteres Modul hinzuzufügen.
  2. Suche nach "Google Calendar".
  3. Wähle die Aktion "Create an Event".
  4. Connection: Klicke auf "Add" und verbinde dein Google-Konto.
  5. Calendar ID: Wähle den Kalender aus, in dem die Termine erscheinen sollen (meist deine E-Mail-Adresse oder "Primary").

Schritt 5: Daten-Mapping (Die Felder verknüpfen)

Jetzt sagst du Make, welche Information aus Notion in welches Feld im Google Kalender fließen soll:

  • Event Name: Klicke in das Feld und wähle aus der Liste der Notion-Variablen den Namen (Title) deiner Aufgabe aus.
  • Start Date: Wähle unter Notion-Eigenschaften das Feld "Date" und dort den Wert "Start".
  • End Date: Wähle unter Notion-Eigenschaften das Feld "Date" und dort den Wert "End".
    • Hinweis: Wenn kein Enddatum in Notion gesetzt ist, nimmt Google oft automatisch eine Stunde an.
  • Description: Hier kannst du den Inhalt einer Text-Eigenschaft aus Notion einfügen.

Klicke auf OK.


Schritt 6: Den Testlauf durchführen

  1. Gehe zu Notion und erstelle einen neuen Eintrag in deiner Datenbank mit einem Namen und einem Datum.
  2. Gehe zurück zu Make.com und klicke unten links auf "Run once".
  3. Wenn alles funktioniert, siehst du grüne Häkchen an beiden Modulen.
  4. Prüfe deinen Google Calendar: Der Termin sollte nun dort erscheinen!

Schritt 7: Automatisierung aktivieren

  1. Wenn der Test erfolgreich war, stelle den Schalter unten links auf "ON".
  2. Klicke auf das Speichern-Symbol (Diskette).
  3. Über das "Uhr"-Symbol am Notion-Modul kannst du einstellen, wie oft Make prüfen soll (z. B. alle 15 Minuten).

Profi-Tipps:

  • Filter setzen: Wenn du nur Termine synchronisieren willst, die einen bestimmten Status haben (z. B. "Geprüft"), klicke auf die Verbindungslinie zwischen Notion und Google Calendar und wähle "Set up a filter".
  • Zwei-Wege-Sync: Dieses Tutorial zeigt nur den Weg Notion → Google. Für eine Synchronisierung in beide Richtungen benötigt man ein komplexeres Setup mit "Update"-Modulen und IDs, um Duplikate zu vermeiden.
  • Formatierung: Falls das Datum nicht erkannt wird, nutzt Make meistens das ISO-Format, das Notion standardmäßig liefert. Sollte es Probleme geben, hilft die Make-Funktion parseDate.
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