Pop-ups und Weiterleitungen in Google Chrome verwalten: Blockieren oder Zulassen
Hier ist ein detailliertes Tutorial, wie du Pop-ups und Weiterleitungen im Google Chrome Browser verwaltest.
Standardmäßig blockiert Google Chrome Pop-ups automatisch, um das Surferlebnis zu verbessern. Manchmal benötigen seriöse Websites (z. B. für Logins oder Bankformulare) jedoch diese Funktion. Hier erfährst du, wie du die Einstellungen global oder für einzelne Seiten anpasst.
Methode 1: Globale Einstellungen (für alle Websites)
Wenn du Pop-ups generell erlauben oder für alle Seiten verbieten möchtest, folge diesen Schritten:
- Chrome öffnen: Klicke oben rechts auf die drei vertikalen Punkte (Menü).
- Einstellungen: Wähle im Drop-down-Menü den Punkt Einstellungen aus.
- Datenschutz und Sicherheit: Klicke in der linken Seitenleiste auf diesen Reiter.
- Website-Einstellungen: Klicke im Hauptfenster auf Website-Einstellungen.
- Pop-ups und Weiterleitungen: Scrolle nach unten bis zum Bereich „Inhalte“ und klicke auf Pop-ups und Weiterleitungen.
- Standardverhalten wählen:
- Blockieren (empfohlen): Wähle „Websites dürfen keine Pop-ups senden und keine Weiterleitungen verwenden“.
- Zulassen: Wähle „Websites können Pop-ups senden und Weiterleitungen verwenden“.
Methode 2: Ausnahmen für bestimmte Websites hinzufügen
Oft ist es sicherer, Pop-ups generell blockiert zu lassen und sie nur für vertrauenswürdige Seiten (z. B. deine Bank oder Uni) freizugeben.
- Gehe wie in Methode 1 beschrieben zu den Pop-ups und Weiterleitungen-Einstellungen.
- Suche den Bereich Spezifisches Verhalten.
- Website hinzufügen: Klicke neben „Pop-ups senden und Weiterleitungen verwenden dürfen“ auf die Schaltfläche Hinzufügen.
- URL eingeben: Tippe die Webadresse ein (z. B.
https://www.beispielseite.de) und klicke auf Hinzufügen.
Tipp: Du kannst hier auch Websites unter „Dürfen keine Pop-ups senden“ hinzufügen, falls du Pop-ups global erlaubt hast, aber bestimmte Seiten sperren möchtest.
Methode 3: Schnelleinstellung direkt über die Adressleiste
Dies ist der schnellste Weg, wenn du dich bereits auf einer Website befindest, die ein Pop-up benötigt:
- Blockiertes Pop-up erkennen: Wenn Chrome ein Pop-up blockiert, erscheint ganz rechts in der Adressleiste (neben dem Stern-Symbol) ein kleines Icon (ein Fenster mit einem roten X).
- Klicken: Klicke auf dieses Icon.
- Zulassen: Wähle die Option „Pop-ups und Weiterleitungen von [URL] immer zulassen“.
- Fertig: Klicke auf „Fertig“ und lade die Seite gegebenenfalls neu.
Methode 4: Einstellungen über das Schloss-Symbol (Site Settings)
- Besuche die Website, für die du die Einstellungen ändern möchtest.
- Klicke links neben der Webadresse in der Adressleiste auf das Schloss-Symbol oder das Regler-Symbol (Seiteneinstellungen anzeigen).
- Klicke auf Website-Einstellungen.
- Es öffnet sich ein neuer Tab. Suche in der Liste den Punkt Pop-ups und Weiterleitungen.
- Wähle im Drop-down-Menü rechts daneben Zulassen oder Blockieren aus.
Warum werden Pop-ups trotz Blockierung angezeigt?
Falls du trotz aktivierter Blockierung weiterhin unerwünschte Pop-ups siehst, könnte dies folgende Gründe haben:
- Adware/Malware: Dein Computer ist möglicherweise infiziert. Scanne dein System mit einem Antivirenprogramm.
- Chrome-Erweiterungen: Manche Add-ons schalten eigene Werbung. Überprüfe deine Erweiterungen unter
chrome://extensions/. - Benachrichtigungen: Manchmal verwechselt man Website-Benachrichtigungen mit Pop-ups. Diese kannst du ebenfalls in den „Website-Einstellungen“ unter dem Punkt Benachrichtigungen deaktivieren.