Pop-ups blockieren: So schaltest du nervige Werbung und Fenster aus
Hier ist ein ausführliches Tutorial, wie du Pop-ups in den gängigsten Browsern und auf dem Smartphone blockieren kannst.
Pop-ups können beim Surfen extrem störend sein. Sie verdeckten Inhalte, verlangsamen den Seitenaufbau oder stellen im schlimmsten Fall ein Sicherheitsrisiko dar. In diesem Guide erfährst du Schritt für Schritt, wie du sie deaktivierst.
1. Google Chrome (Desktop)
Da Chrome der meistgenutzte Browser ist, fangen wir hier an:
- Klicke oben rechts auf die drei vertikalen Punkte (Menü).
- Wähle Einstellungen.
- Klicke links auf Datenschutz und Sicherheit.
- Wähle den Punkt Website-Einstellungen.
- Scrolle nach unten bis zum Bereich „Inhalte“ und klicke auf Pop-ups und Weiterleitungen.
- Aktiviere die Option „Websites dürfen keine Pop-ups senden und keine Weiterleitungen verwenden“.
2. Mozilla Firefox (Desktop)
Firefox hat einen sehr zuverlässigen integrierten Blocker:
- Klicke oben rechts auf die drei horizontalen Striche (Menü).
- Wähle Einstellungen.
- Klicke links auf Datenschutz & Sicherheit.
- Scrolle nach unten bis zum Abschnitt Berechtigungen.
- Setze ein Häkchen bei „Pop-up-Fenster blockieren“.
- Über den Button „Ausnahmen…“ daneben kannst du Websites hinzufügen, die Pop-ups anzeigen dürfen (z. B. für Online-Banking).
3. Microsoft Edge (Desktop)
Edge basiert auf derselben Technik wie Chrome, die Menüs sehen aber etwas anders aus:
- Klicke oben rechts auf die drei Punkte.
- Wähle Einstellungen.
- Klicke links auf Cookies und Websiteberechtigungen.
- Suche unter „Alle Berechtigungen“ den Punkt Pop-ups und Umleitungen.
- Stelle den Schalter bei Blockieren (empfohlen) auf „An“.
4. Safari (Mac)
Für Apple-Nutzer ist der Weg besonders kurz:
- Klicke oben in der Menüleiste auf Safari und dann auf Einstellungen.
- Wähle den Reiter Websites.
- Klicke in der linken Spalte ganz unten auf Pop-up-Fenster.
- Rechts unten bei „Beim Besuch anderer Websites“ wählst du im Drop-down-Menü Blockieren.
5. Pop-ups auf dem Smartphone blockieren
Android (Google Chrome)
- Öffne die Chrome-App.
- Tippe rechts oben auf die drei Punkte -> Einstellungen.
- Tippe auf Website-Einstellungen.
- Wähle Pop-ups und Weiterleitungen und deaktiviere den Schalter.
iPhone/iPad (Safari)
- Öffne die Einstellungen deines iPhones.
- Scrolle nach unten bis zur App Safari.
- Aktiviere im Bereich „Allgemein“ den Schalter bei Pop-ups blockieren.
6. Profi-Tipp: Adblocker-Erweiterungen
Manche Pop-ups sind so hartnäckig, dass die Standard-Einstellungen der Browser nicht ausreichen. In diesem Fall helfen Browser-Erweiterungen (Add-ons).
Empfohlene Erweiterungen:
- uBlock Origin: (Sehr empfehlenswert, da sehr ressourcensparend und effektiv).
- AdBlock Plus: Ein Klassiker unter den Werbeblockern.
So installierst du sie: Gehe in den Extension-Store deines Browsers (z. B. Chrome Web Store), suche nach „uBlock Origin“ und klicke auf „Hinzufügen“. Diese Tools blockieren nicht nur Pop-ups, sondern auch Banner und Video-Werbung.
Achtung: Wenn Pop-ups trotzdem erscheinen
Falls trotz aller Einstellungen ständig neue Fenster aufploppen (besonders wenn du gar nicht im Browser surfst), könnte dein Rechner mit Adware (Werbe-Schadsoftware) infiziert sein.
Was du tun solltest:
- Installiere ein Programm wie Malwarebytes (kostenlose Version reicht oft aus).
- Lass einen vollständigen Scan deines Systems durchlaufen.
- Entferne alle gefundenen Bedrohungen.