Wie lauten die ProtonMail Outlook Einstellungen und wie richtet man ProtonMail in Outlook ein?

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  1. Grundlagen zur Integration von ProtonMail mit Outlook
  2. Was ist ProtonMail Bridge und warum wird es benötigt?
  3. Die korrekten Outlook Einstellungen für ProtonMail über Bridge
  4. IMAP und SMTP Einstellungen im Detail
  5. Schritt-für-Schritt Anleitung zur Einrichtung in Outlook
  6. Fazit zur Einrichtung von ProtonMail in Outlook

Viele Nutzer von ProtonMail möchten ihre verschlüsselten E-Mails auch über den weit verbreiteten E-Mail-Client Microsoft Outlook verwalten. Da ProtonMail standardmäßig eine sichere End-to-End-Verschlüsselung bietet, unterscheidet sich die Einrichtung von ProtonMail in Outlook von der herkömmlichen Konfiguration anderer E-Mail-Dienste. In diesem Artikel erfahren Sie, welche Einstellungen für ProtonMail in Outlook notwendig sind und wie Sie die Integration Schritt für Schritt vornehmen können.

Grundlagen zur Integration von ProtonMail mit Outlook

ProtonMail hat von Haus aus keine direkte IMAP- oder POP3-Unterstützung, die für die Einrichtung in Outlook wichtig ist. Die sichere Verschlüsselungstechnologie von ProtonMail erfordert daher eine spezielle Herangehensweise. Um E-Mails von ProtonMail in Outlook abrufen zu können, müssen Sie entweder ProtonMail Bridge verwenden oder ProtonMail mit einem kostenpflichtigen Account upgraden, der diese Funktion unterstützt.

Was ist ProtonMail Bridge und warum wird es benötigt?

ProtonMail Bridge ist eine Desktop-Anwendung, die auf Ihrem Computer läuft und einen lokalen Server bereitstellt. Sie ermöglicht die Entschlüsselung und Verschlüsselung der ProtonMail-Nachrichten in Echtzeit und übersetzt die Kommunikation für andere E-Mail-Clients wie Outlook in Standardprotokolle (IMAP und SMTP). Das bedeutet, dass Outlook mit ProtonMail genauso umgehen kann wie mit anderen herkömmlichen Mail-Servern, ohne die sichere End-to-End-Verschlüsselung zu gefährden.

Die korrekten Outlook Einstellungen für ProtonMail über Bridge

Um ProtonMail mit Outlook über die Bridge zu verbinden, müssen Sie zunächst die Bridge-App herunterladen und installieren sowie sich mit Ihrem ProtonMail-Konto anmelden. In der Bridge erhalten Sie dann individuelle IMAP- und SMTP-Serverdaten, inklusive Hostnamen, Ports und Zugangsdaten, die Sie in Outlook verwenden.

IMAP und SMTP Einstellungen im Detail

Die Bridge gibt in ihrem Interface folgende Informationen vor: einen IMAP-Server (typischerweise localhost mit einem bestimmten Port), einen SMTP-Server ebenfalls auf localhost mit eigenem Port sowie Benutzernamen und Passwort, die für die Authentifizierung verwendet werden. Diese Daten müssen im Outlook-Konto eingerichtet werden.

Schritt-für-Schritt Anleitung zur Einrichtung in Outlook

Nachdem die Bridge gestartet und konfiguriert ist, öffnen Sie Outlook und erstellen ein neues E-Mail-Konto. Wählen Sie die manuelle Einrichtung oder zusätzliche Servertypen, wählen Sie IMAP als Kontotyp und tragen Sie die von der Bridge erhaltenen Serveradressen sowie Zugangsdaten ein. Dabei sind die Serveradressen meist "127.0.0.1" oder "localhost" mit den individuellen Ports. Achten Sie darauf, die SSL- / TLS-Verschlüsselung wie von der Bridge vorgegeben zu aktivieren, damit die Verbindung sicher ist.

Fazit zur Einrichtung von ProtonMail in Outlook

Die Verbindung von ProtonMail mit Outlook ist durch die Nutzung der ProtonMail Bridge sehr gut realisierbar, allerdings nicht ganz so einfach wie bei klassischen E-Mail-Providern. Die Bridge ermöglicht es, die hochsichere Verschlüsselung von ProtonMail auch in einem beliebten Mail-Client wie Outlook zu nutzen, ohne auf Komfort zu verzichten. Allerdings ist die Bridge nur für Nutzer mit kostenpflichtigen ProtonMail-Accounts zugänglich. Für Anwender, die nur das kostenlose Konto verwenden, bleibt der Zugriff via Webinterface oder ProtonMail App die beste Möglichkeit, um E-Mails zu verwalten.

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