Wie konfiguriere ich die Zeiteinstellungen für automatische Scans in Advanced IP Scanner?
- Einleitung und Übersicht
- Voraussetzungen prüfen
- Automatischen Scan einrichten
- Zeiteinstellungen konfigurieren
- Benachrichtigungen und Protokollierung
- Fehlerbehandlung und Sicherheit
- Abschluss und Testlauf
Einleitung und Übersicht
Advanced IP Scanner ist ein Windows-Tool zum schnellen Scannen von Netzwerken. Standardmäßig führt es Scans manuell aus, bietet aber in neueren Versionen oder in Kombination mit zusätzlichen Tools die Möglichkeit, automatische bzw. wiederkehrende Scans zu konfigurieren. Im Folgenden beschreibe ich schrittweise, wie Sie Zeiteinstellungen für automatische Scans setzen können, welche Optionen typischerweise zur Verfügung stehen und worauf Sie achten sollten.
Voraussetzungen prüfen
Bevor Sie automatische Scans einrichten, stellen Sie sicher, dass Sie die aktuelle Version von Advanced IP Scanner installiert haben. Manche Automatisierungsfunktionen sind nur in Verbindung mit dem Remote-Shutdown- oder RAdmin-Modul oder in speziellen Versionen verfügbar. Prüfen Sie außerdem, ob Ihr Benutzerkonto die nötigen Rechte besitzt (Administratorrechte sind oft erforderlich), und ob keine Richtlinien in Ihrem Unternehmensnetzwerk automatische Scans verhindern.
Automatischen Scan einrichten
Öffnen Sie Advanced IP Scanner und legen Sie zunächst den gewünschten IP-Bereich fest, den gescannt werden soll. Suchen Sie in der Menüleiste oder in den Einstellungen nach einer Option wie „Geplante Scans“, „Scheduler“, „Automatischer Scan“ oder „Tasks“. Falls Advanced IP Scanner selbst keinen Scheduler hat, nutzen Sie die Möglichkeit, die Kommandozeile bzw. eine Batchdatei zu erstellen, die den Scanner mit Parametern startet, und planen Sie diese Aufgabe dann mit der Windows Aufgabenplanung. Bei integrierter Scheduler-Funktion wählen Sie „Neuer Task“ bzw. „Neuen Scan planen“ und geben Sie den zuvor definierten IP-Bereich an.
Zeiteinstellungen konfigurieren
In den Zeitoptionen legen Sie fest, wann und wie oft der Scan ausgeführt werden soll. Typische Einstellungen sind einmalig (Datum und Uhrzeit), täglich, wöchentlich oder monatlich sowie die Angabe eines Start- und optional eines Enddatums. Für wiederkehrende Scans wählen Sie das Intervall (z. B. jeden Tag um 02:00 Uhr oder jeden Montag um 08:00 Uhr). Falls verfügbar, setzen Sie zusätzliche Optionen wie Wiederholhäufigkeit in Minuten/Stunden, Ausführungsdauer oder die maximale Laufzeit des Scans. Bei Nutzung der Windows Aufgabenplanung geben Sie im „Trigger“-Tab die gewünschten Zeitparameter ein und im „Aktionen“-Tab den Pfad zur ausführbaren Datei bzw. zur Batchdatei mit den richtigen Kommandozeilenparametern.
Benachrichtigungen und Protokollierung
Konfigurieren Sie, ob und wie Ergebnisse gemeldet werden sollen. Advanced IP Scanner kann bei manchen Versionen Ergebnisdateien erzeugen (CSV, XML, HTML) oder Sie können Befehle einbauen, die nach Beendigung eine E-Mail verschicken oder eine Datei auf ein zentrales Laufwerk ablegen. Aktivieren Sie Protokollierung, damit Sie spätere Auswertungen durchführen können. In der Aufgabenplanung können Sie zusätzlich ein Skript starten, das die Ergebnisse aufbereitet und verteilt.
Fehlerbehandlung und Sicherheit
Planen Sie Pufferzeiten ein, falls Scans länger dauern als erwartet, und konfigurieren Sie Wiederholversuche bei Fehlern. Achten Sie auf Sicherheit: regelmäßige Scans erzeugen Netzwerkverkehr und können Alarme bei IDS/IPS auslösen. Stimmen Sie geplante Scans mit Netzwerkadministration und Betriebszeiten ab, um Störungen zu vermeiden. Schützen Sie die Zugangsdaten, falls für Remote-Funktionen nötig.
Abschluss und Testlauf
Nach der Konfiguration führen Sie einen Testlauf durch, um zu prüfen, ob Zeitplan, Bereich und Benachrichtigungen wie gewünscht funktionieren. Überprüfen Sie die erzeugten Protokolle und passen Sie Intervalle oder Uhrzeiten an, falls die Last oder die Ergebnisse nicht den Erwartungen entsprechen. Damit stellen Sie sicher, dass die automatischen Scans zuverlässig und betriebssicher laufen.
