Wie kann man in WinSCP seine Verbindungen sichern (Backup Verbindungen)?

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  1. Warum sind Backup der Verbindungen in WinSCP wichtig?
  2. Wo speichert WinSCP die Verbindungsdaten?
  3. Wie erstellt man ein Backup der Verbindungen in WinSCP?
  4. Wiederherstellung der gesicherten Verbindungen
  5. Fazit zur Sicherung von WinSCP Verbindungen

WinSCP gehört zu den beliebtesten Programmen für den sicheren Dateitransfer via SFTP, FTP und SCP unter Windows. Viele Nutzer speichern darin wichtige Verbindungsdaten zu verschiedenen Servern, sodass sie diese nicht immer wieder neu eingeben müssen. Die regelmäßige Sicherung dieser Verbindungseinstellungen ist daher sehr sinnvoll, um bei einem Programmupdate, einer Neuinstallation oder einem Systemwechsel keine wichtigen Daten zu verlieren.

Warum sind Backup der Verbindungen in WinSCP wichtig?

In WinSCP werden die Verbindungsdetails, darunter Serveradresse, Benutzername, Passwort (wenn gespeichert) sowie weitere Einstellungen, zentral verwaltet. Fällt ein PC aus oder wird WinSCP neu installiert, sind diese Verbindungen zunächst nicht mehr vorhanden. Ohne vorheriges Backup müssen die Verbindungsdaten händisch erneut eingetragen werden, was zeitaufwendig sein und Fehlerquellen bergen kann.

Wo speichert WinSCP die Verbindungsdaten?

Standardmäßig gibt es zwei Möglichkeiten, wie WinSCP die Sitzungsdaten verwaltet. Entweder werden die Verbindungen lokal im Windows-Registrierungseditor abgelegt oder in einer sogenannten Ini-Datei. Bei der Installation kann man dies meist auswählen oder später umstellen. Bei der Registry-Speicherung befinden sich die Daten im Pfad HKEY_CURRENT_USER\Software\Martin Prikryl\WinSCP 2. Bei der Ini-Datei ist es eine Textdatei namens WinSCP.ini, die im WinSCP-Installationsverzeichnis liegt oder an einem benutzerdefinierten Platz, je nach Konfiguration.

Wie erstellt man ein Backup der Verbindungen in WinSCP?

Hat man die Verbindungsdaten in der Ini-Datei gespeichert, reicht es aus, diese Datei zu kopieren und sicher an einem anderen Ort abzulegen. Bei einer Registry-Speicherung muss man hingegen einen Export des entsprechenden Schlüssels durchführen. Das kann man über die Windows-Registry bearbeiten (regedit) tun, indem man den WinSCP-Pfad im Registry-Editor aufruft und dann über Datei → Exportieren die Daten als Reg-Datei sichert.

Zusätzlich bietet WinSCP eine integrierte Export-Funktion an. Über das Menü Tools → Export/Import kann man die Sitzungskonfigurationen exportieren. Daraus entsteht eine Textdatei, die man später nach einer Neuinstallation wieder importieren kann, um alle Verbindungen schnell wiederherzustellen.

Wiederherstellung der gesicherten Verbindungen

Zum Wiederherstellen der Verbindungen importiert man bei einer Ini-Datei einfach die zuvor gesicherte Datei zurück an den vorgesehenen Speicherort. Bei der Registry-Version genügt ein Doppelklick auf die gespeicherte Reg-Datei, um die Schlüssel zurückzuspielen. Alternativ kann man auch weiterhin die Export-/Import-Funktion von WinSCP nutzen, um die Daten bequem einspielen zu lassen. So sind alle gespeicherten Serververbindungen sofort wieder verfügbar.

Fazit zur Sicherung von WinSCP Verbindungen

Die regelmäßige Sicherung der WinSCP-Verbindungsdaten schützt vor Datenverlust bei Programmupdates, Neuinstallationen oder Systemwechseln. Je nach Einstellung werden die Daten in der Registry oder als Ini-Datei gespeichert, was das Backup etwas unterschiedlich gestaltet. Mittels Export-Option oder direktem Datei- bzw. Registry-Export lassen sich die Verbindungen einfach sichern und bei Bedarf schnell wiederherstellen, sodass die Arbeit mit WinSCP effizient und ununterbrochen weiterlaufen kann.

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