Wie kann ich mit Sync.com mehrere Ordner synchronisieren?

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  1. Grundlagen der Synchronisation bei Sync.com
  2. Ist die Synchronisation mehrerer Ordner direkt möglich?
  3. Wie kann man mehrere Ordner trotzdem mit Sync.com synchronisieren?
  4. Vorteile und mögliche Risiken dieser Methode
  5. Fazit

Sync.com ist ein beliebter Cloud-Speicherdienst, der für seine Sicherheit und einfache Bedienung bekannt ist. Viele Nutzer möchten jedoch nicht nur einen einzelnen Ordner, sondern mehrere verschiedene Ordner gleichzeitig mit ihrem Cloud-Speicher synchronisieren. In diesem Artikel erklären wir ausführlich, ob und wie das mit Sync.com möglich ist.

Grundlagen der Synchronisation bei Sync.com

Sync.com arbeitet primär mit einem sogenannten "Sync-Ordner". Das bedeutet, dass alle Dateien und Unterordner, die sich in diesem speziellen Ordner auf Ihrem Computer befinden, automatisch mit der Cloud synchronisiert werden. Standardmäßig gibt es genau einen solchen Ordner, den man bei der Installation festlegt. Alle Dateien innerhalb dieses Ordners werden zentral verwaltet und synchronisiert.

Ist die Synchronisation mehrerer Ordner direkt möglich?

Im Gegensatz zu einigen anderen Cloud-Diensten erlaubt Sync.com nicht direkt mehrere verschiedene Ordner außerhalb des Haupt-Sync-Ordners zu synchronisieren. Das bedeutet, dass man nicht einfach beliebige Ordner an verschiedenen Speicherorten auf dem Computer markieren und mit der Cloud synchronisieren kann. Sync.com bleibt in seiner Herangehensweise eher restriktiv, um die Integrität und Sicherheit der synchronisierten Daten zu gewährleisten.

Wie kann man mehrere Ordner trotzdem mit Sync.com synchronisieren?

Auch wenn Sync.com von sich aus nur einen Sync-Ordner unterstützt, gibt es einen praktischen Workaround für dieses Problem. Man kann Symbolische Links (auch Symlinks genannt) erstellen. Dabei wird quasi eine Verknüpfung oder ein Verweis auf andere Ordner außerhalb des Sync-Ordners innerhalb des Sync-Ordners angelegt. Der Sync-Client erkennt diese Symlinks und behandelt die darin enthaltenen Daten wie normale Dateien und Ordner, sodass auch der Inhalt der ursprünglich externen Ordner synchronisiert wird.

Dies erfordert allerdings etwas technisches Verständnis und die Nutzung von Betriebssystem-Tools, um die Symlinks anzulegen. Unter Windows verwendet man dafür zum Beispiel die Eingabeaufforderung mit dem Befehl mklink, unter macOS und Linux den Befehl ln -s. Eine genaue Anleitung hängt vom verwendeten Betriebssystem ab. Wichtig ist, dass die Symlinks stabil und korrekt gesetzt sind, damit keine Synchronisationsprobleme auftreten.

Vorteile und mögliche Risiken dieser Methode

Der große Vorteil der Verwendung von Symlinks ist die Flexibilität: Man kann beliebig viele verschiedene Ordner mit Daten in seinem System haben und diese dennoch über Sync.com sichern und synchronisieren. So entsteht keine Notwendigkeit, alle Daten erst in den Haupt-Sync-Ordner zu verschieben, was aufwändig oder problematisch sein könnte.

Auf der anderen Seite ist bei dieser Methode Vorsicht geboten. Einige Nutzer berichten von gelegentlichen Problemen bei der Synchronisation, wenn Symlinks falsch gesetzt sind oder wenn bestimmte Ordner sehr viele Dateien enthalten. Zudem ist die richtige Handhabung der Symlinks Voraussetzung, sodass unerfahrene Anwender möglicherweise Unterstützung benötigen.

Fazit

Sync.com unterstützt von Haus aus nur einen einzigen Synchronisationsordner. Wer jedoch mehrere Ordner gleichzeitig synchronisieren möchte, kann mit Symlinks eine Lösung schaffen und externe Ordner in den Sync-Ordner einbinden. Damit lassen sich auch mehrere Ordner effektiv sichern und synchron halten. Dieser Ansatz verlangt aber technisches Wissen und sorgfältige Umsetzung.

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