Wie kann ich meinen Familienstammbaum von FamilySearch zu Ancestry importieren?

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  1. Einleitung zum Import von FamilySearch zu Ancestry
  2. Vorbereitung: Daten aus FamilySearch exportieren
  3. Import der GEDCOM-Datei in Ancestry
  4. Wichtige Hinweise und mögliche Herausforderungen
  5. Fazit

Einleitung zum Import von FamilySearch zu Ancestry

Viele Nutzer, die bereits einen Familienstammbaum auf FamilySearch erstellt haben, möchten ihre Daten auch auf der Plattform Ancestry nutzen. Da beide Dienste umfangreiche genealogische Informationen speichern, liegt es nahe, den Stammbaum von FamilySearch zu Ancestry zu importieren. Allerdings gibt es keine direkte, automatische Schnittstelle zwischen den beiden Plattformen. Daher erfordert der Import einige vorbereitende Schritte und manuelles Vorgehen, um die Daten erfolgreich zu übertragen.

Vorbereitung: Daten aus FamilySearch exportieren

Der erste Schritt besteht darin, die Daten aus FamilySearch in einem Format zu exportieren, das von Ancestry importiert werden kann. FamilySearch erlaubt es, den Stammbaum als GEDCOM-Datei herunterzuladen. GEDCOM ist ein universelles genealogisches Austauschformat, das von den meisten Stammbaum-Websites unterstützt wird. Um die GEDCOM-Datei zu erstellen, müssen Sie sich bei FamilySearch anmelden, zum gewünschten Stammbaum navigieren und die Exportfunktion wählen. Dabei sollten Sie darauf achten, alle relevanten Informationen und Personen auszuwählen, die Sie später auf Ancestry importieren möchten.

Import der GEDCOM-Datei in Ancestry

Nach dem Herunterladen der GEDCOM-Datei von FamilySearch können Sie diese in Ancestry importieren. Dazu loggen Sie sich bei Ancestry ein und suchen die Option zum Hochladen eines bestehenden Stammbaums. Im Importprozess wählen Sie die zuvor gespeicherte GEDCOM-Datei aus und starten den Import. Ancestry verarbeitet die Datei und erstellt daraus einen neuen Stammbaum oder ergänzt einen bestehenden Baum, abhängig von den gewählten Einstellungen. Es ist wichtig, den Prozess sorgfältig zu überwachen, da es möglicherweise Duplikate oder fehlerhafte Daten geben kann, die manuell korrigiert werden müssen.

Wichtige Hinweise und mögliche Herausforderungen

Obwohl der GEDCOM-Export das Hauptwerkzeug für den Datentransfer ist, können Unterschiede in der Datenstruktur, fehlende Verknüpfungen oder unterschiedliche Namenskonventionen zu Problemen führen. Außerdem unterstützen manche spezifischen Informationen oder Quellenangaben auf FamilySearch möglicherweise nicht die gleiche Detailtiefe auf Ancestry. Nutzer sollten daher den importierten Stammbaum gründlich überprüfen und gegebenenfalls manuell ergänzen oder korrigieren. Eine Synchronisation, also eine automatische Aktualisierung zwischen beiden Plattformen, ist aktuell nicht möglich, sodass künftig Änderungen nur auf einer Plattform vorgenommen und ab und zu erneut exportiert und importiert werden müssen, um die Daten auf dem neuesten Stand zu halten.

Fazit

Der Import eines Familienstammbaums von FamilySearch zu Ancestry ist mithilfe des GEDCOM-Formats gut umsetzbar, erfordert jedoch manuelle Schritte und eine sorgfältige Nachbearbeitung. Durch das Speichern als GEDCOM-Datei und den anschließenden Upload bei Ancestry kann man seine genealogischen Daten effektiv übertragen und auf einer anderen Plattform weiter nutzen. Trotz kleinerer Herausforderungen stellt dieser Prozess eine wertvolle Möglichkeit dar, den eigenen digitalen Stammbaum flexibel zu verwalten.

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