Wie kann ich in OruxMaps Kartenlayer kombinieren und individuell anpassen?

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  1. Kartenlayer auswählen und initial laden
  2. Layer-Kombination durch Überlagerung und Transparenzeinstellung
  3. Individuelle Layer-Anpassungen und Sortierung
  4. Tipps für die effiziente Nutzung mehrerer Kartenlayer
  5. Fazit

Kartenlayer auswählen und initial laden

OruxMaps unterstützt das Laden und Anzeigen verschiedener Kartenlayer, die entweder online oder offline verfügbar sind. Um mehrere Layer zu kombinieren, beginnt man damit, die gewünschten Hintergrundkarten auszuwählen. Dies geschieht im Menü Karten unter Online-Karten oder Offline-Karten, je nachdem, ob man Karten im Internetzugang oder vom Gerät laden möchte. Wichtig ist, dass die Karten im kompatiblen Format (z.B. MBTiles, OruxMaps-Kartenpakete oder Web-Tiles) vorliegen.

Man kann beliebig viele Kartenlayer laden; für die Kombination ist jedoch die korrekte Einstellung der Transparenz und der Reihenfolge der Layer entscheidend.

Layer-Kombination durch Überlagerung und Transparenzeinstellung

OruxMaps ermöglicht das Überlagern von Kartenlayern über die Funktion Map Overlay. So kann auf einer Hintergrundkarte eine weitere Ebene hinzugefügt werden, zum Beispiel eine topographische Karte, Satellitenbilder oder zusätzliche Vektorkarten. Um einen Overlay-Layer hinzuzufügen, öffnet man das Menü für die Kartenanzeige und wählt Overlay hinzufügen. Anschließend wählt man die gewünschte Karte aus der Liste der verfügbaren Offline- oder Online-Karten.

Nach dem Hinzufügen kann man die Transparenz dieses Layers individuell anpassen. In der Layer-Verwaltung (erreichbar über das Kartenmenü) lässt sich der Overlay-Layer auswählen, woraufhin ein Schieberegler für die Deckkraft angezeigt wird. Mit diesem Regler kann man die Sichtbarkeit des Overlays feinjustieren, so dass darunterliegende Karten sichtbar bleiben.

Individuelle Layer-Anpassungen und Sortierung

Die Reihenfolge der Kartenlayer beeinflusst, welcher Layer oben angezeigt wird. OruxMaps bietet im Layer-Manager die Möglichkeit, die Reihenfolge dynamisch zu ändern. Hierbei können beispielsweise Wege- oder Wanderkartendaten über einem Luftbild angezeigt werden. Zusätzlich lassen sich einzelne Layer temporär ein- oder ausblenden, um nur die gewünschten Informationen darzustellen.

Für fortgeschrittene Nutzer bietet OruxMaps die Möglichkeit, Custom-Kartenquellen hinzuzufügen, deren Layer dann auch als Overlays verwendet werden können. Die Layer-Details, wie Zoomstufen, Kachelgrößen und URL-Templates, können in den Einstellungen angepasst werden, um eine optimale Darstellung und Performance sicherzustellen.

Tipps für die effiziente Nutzung mehrerer Kartenlayer

Zum optimalen Kombinieren von Kartenlayern empfiehlt es sich, mit kontrastreichen und komplementären Kartenarten zu arbeiten. Beispielsweise kann ein transparentes Overlay mit Wanderwegen gut über einem leicht abgedunkelten Luftbild wirken. Zudem sollte man darauf achten, dass nicht zu viele Layer gleichzeitig aktiviert sind, um die Performance der App nicht zu beeinträchtigen.

Für spezielle Anforderungen kann man auch eigene Karten im MBTiles-Format erstellen und diese dann als Overlay einbinden. Dies ermöglicht die individuelle Gestaltung der Karteninhalte und sorgt dafür, dass nur relevante Kartendaten angezeigt werden.

Fazit

In OruxMaps lassen sich Kartenlayer durch das Hinzufügen von Overlay-Layern kombinieren, wobei die Transparenz und Reihenfolge der Layer individuell angepasst werden können. Die Flexibilität des Layer-Managements erlaubt es, sowohl online als auch offline Kartenquellen zu mischen und so eine auf den jeweiligen Einsatzzweck zugeschnittene Kartendarstellung zu erzeugen. Dies macht OruxMaps zu einem sehr leistungsfähigen Tool für Outdoor-Enthusiasten und professionelle Anwender gleichermaßen.

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