Wie kann ich Google Authenticator Export Codes erstellen und verwenden?
- Was sind Google Authenticator Export Codes?
- Wie funktioniert der Export der Google Authenticator Codes?
- Warum sind Export Codes wichtig und welche Alternativen gibt es?
- Was sollte man beim Export und der Sicherung beachten?
- Fazit
Google Authenticator ist eine weitverbreitete App zur Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA), die zusätzliche Sicherheit für Online-Konten bietet. Viele Nutzer fragen sich, wie sie bei einem Wechsel des Geräts oder einer Neuinstallation der App ihre bestehenden Codes sichern oder übertragen können. In diesem Zusammenhang spielen sogenannte "Export Codes" eine wichtige Rolle. Im Folgenden wird ausführlich erklärt, wie man Google Authenticator Export Codes erstellt, was dabei zu beachten ist und wie der Exportprozess abläuft.
Was sind Google Authenticator Export Codes?
Der Begriff "Export Codes" wird oft verwendet, wenn Nutzer ihre in Google Authenticator gespeicherten 2FA-Codes auf ein neues Gerät übertragen möchten. Streng genommen erzeugt Google Authenticator keine separaten Export-Codes. Stattdessen ermöglicht die App seit einer bestimmten Version eine Funktion zum direkten Exportieren der hinterlegten Zugangs-Codes auf ein anderes Smartphone. Dabei werden keine Passwort-Codes als Liste erzeugt, sondern sämtliche in der App gespeicherten Konten können verschlüsselt übertragen werden.
Wie funktioniert der Export der Google Authenticator Codes?
Um die 2FA-Codes von Google Authenticator auf ein neues Gerät zu übertragen, muss man zunächst auf dem alten Smartphone die App öffnen. Dort gibt es die Option "Konten exportieren" oder ähnlich benannt. Dies erlaubt die Auswahl, welche gespeicherten Konten man auf das neue Gerät übertragen möchte. Anschließend wird ein QR-Code angezeigt, den man mit dem neuen Smartphone einscannt, auf dem die Google Authenticator App ebenfalls installiert ist. So werden alle gewählten 2FA-Einträge sicher vom alten auf das neue Gerät kopiert.
Warum sind Export Codes wichtig und welche Alternativen gibt es?
Der Export der Google Authenticator Codes ist besonders wichtig, wenn man das Smartphone wechselt oder verliert, um den Zugriff auf gesicherte Konten nicht zu verlieren. Falls kein Export vor dem Gerätetausch durchgeführt wurde, kann es schwierig sein, auf die 2FA-Codes zuzugreifen, weil sie nicht in der Cloud gespeichert werden. Für zusätzliche Sicherheit empfiehlt es sich, bei der Einrichtung eines 2FA-Kontos auch die sogenannten Wiederherstellungscodes, die von vielen Diensten bereitgestellt werden, zu speichern. Diese Notfallcodes ermöglichen den Zugang zum Konto, falls man keinen Zugriff mehr auf die Authenticator-App hat.
Was sollte man beim Export und der Sicherung beachten?
Beim Export der Google Authenticator Codes ist es wichtig, dass man sich in einer sicheren Umgebung befindet, da der QR-Code alle sicherheitsrelevanten Zugangscodes enthält. Unbefugte Personen sollten keinen Zugriff darauf erhalten. Außerdem sollte nach der erfolgreichen Übertragung auf das neue Gerät das alte Gerät entweder deaktiviert oder die Authenticator-App dort entfernt werden, um Verwechslungs- oder Sicherheitsrisiken zu vermeiden. Falls die App auf mehreren Geräten genutzt werden soll, ist die Synchronisierung über den Exportprozess der beste Weg, da direkte Cloud-Synchronisierung nicht von Google Authenticator unterstützt wird.
Fazit
Google Authenticator generiert keine separaten "Export Codes" im klassischen Sinne, aber die App bietet eine Exportfunktion, mit der alle gespeicherten 2FA-Konten sicher von einem Gerät auf ein anderes übertragen werden können. Dabei wird der Prozess über einen QR-Code realisiert, der nur temporär angezeigt wird und sich in einer sicheren Umgebung befinden sollte. Um immer Zugriff auf geschützte Konten zu behalten, ist der Export vor einem Gerätewechsel unverzichtbar, ebenso wie das Aufheben von Notfallcodes, die von den jeweiligen Diensten bereitgestellt werden.
