Wie kann ich die PuTTY Konfiguration exportieren?

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  1. Grundlagen der PuTTY Konfigurationsspeicherung
  2. Methoden zum Exportieren der PuTTY Konfiguration
  3. Schritte zum Exportieren im Detail
  4. Importieren der PuTTY-Konfiguration auf einem anderen System
  5. Weitere Möglichkeiten und Tools
  6. Fazit

PuTTY ist ein beliebter SSH-Client unter Windows, der es ermöglicht, Verbindungen zu entfernten Servern herzustellen. Im Laufe der Zeit sammeln sich häufig mehrere gespeicherte Sitzungen und individuelle Einstellungen an, die man sichern oder auf einen anderen Computer übertragen möchte. Deshalb stellt sich die Frage, wie man die PuTTY Konfiguration exportieren kann.

Grundlagen der PuTTY Konfigurationsspeicherung

PuTTY speichert seine Einstellungen, insbesondere die Konfiguration der einzelnen Sitzungen, standardmäßig in der Windows-Registry unter dem Pfad HKEY_CURRENT_USER\Software\SimonTatham\PuTTY. Dort werden alle benutzerdefinierten Verbindungen und Einstellungen abgelegt, nicht in Dateien. Dies hat den Vorteil, dass alle Angaben zentral und direkt zugänglich sind, allerdings erschwert es das einfache Kopieren dieser Einstellungen, da sie nicht als separate Konfigurationsdatei vorliegen.

Methoden zum Exportieren der PuTTY Konfiguration

Um die PuTTY-Konfiguration zu exportieren, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine der häufigsten Methoden ist der Export der entsprechenden Registry-Schlüssel, in denen die Sessions und Einstellungen gespeichert sind. Dies lässt sich mit dem in Windows integrierten Programm "regedit" durchführen.

Dabei öffnet man den Registrierungs-Editor, navigiert zu HKEY_CURRENT_USER\Software\SimonTatham\PuTTY und verwendet die Export-Funktion, um die Schlüssel und Untereinträge in einer .reg-Datei zu speichern. Diese Datei kann man dann auf einem anderen Rechner importieren, um die PuTTY-Sitzungen und Einstellungen wiederherzustellen.

Schritte zum Exportieren im Detail

Die Registrierung zu exportieren, beginnt mit dem Öffnen des Registrierungseditors über das Ausführen-Dialogfeld mit regedit. Danach muss man zu dem genauen Pfad navigieren, der die PuTTY-Konfiguration enthält. Dort angekommen, wählt man diesen Schlüssel aus und klickt auf "Datei" > "Exportieren". Anschließend gibt man einen Speicherort und Namen für die Exportdatei an, z. B. "putty_config.reg". Diese Datei enthält alle Einstellungen in Textform und kann leicht weitergegeben werden.

Importieren der PuTTY-Konfiguration auf einem anderen System

Um die exportierte PuTTY-Konfiguration auf einem anderen Computer zu verwenden, muss man nur die zuvor erstellte .reg-Datei doppelklicken oder über den Registrierungs-Editor importieren. Dabei werden alle zuvor gespeicherten Sitzungen und Einstellungen in die Registry des neuen Systems übernommen. Wichtig ist, dass PuTTY auf dem Zielsystem installiert ist und idealerweise die gleiche Version verwendet wird, um Kompatibilitätsprobleme zu vermeiden.

Weitere Möglichkeiten und Tools

Es gibt auch alternative Tools und Skripte, die den Export und Import von PuTTY-Konfigurationen automatisieren oder vereinfachen. Manche Anwender verwenden Tools wie "Putty Connection Manager" oder "MTPuTTY", welche die Verwaltung von Sitzungen verbessern und oftmals eine Exportfunktion in Dateiform anbieten. Dennoch bleibt der Registry-Export die zuverlässigste und universell kompatible Methode.

Fazit

Das Exportieren der PuTTY-Konfiguration ist primär über den Export des spezifischen Registry-Pfads möglich, da PuTTY seine Einstellungen nicht in separaten Dateien abspeichert. Mit wenigen Schritten im Registrierungs-Editor lässt sich eine Sicherung anlegen und auf anderen Systemen wiederherstellen. Dies ist besonders praktisch, wenn man häufig zwischen verschiedenen Rechnern wechselt oder eine Neuinstallation plant.

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