Wie funktioniert der Reverse Lookup mit nslookup unter Windows?

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  1. Einleitung zum Reverse Lookup
  2. Funktion von nslookup unter Windows
  3. Vorgehensweise beim Reverse Lookup mit nslookup
  4. Beispiel einer Anwendung
  5. Zusammenfassung

Einleitung zum Reverse Lookup

Der Begriff Reverse Lookup bezieht sich auf die Methode, bei der eine IP-Adresse verwendet wird, um den zugehörigen Hostnamen zu ermitteln. Dies ist das Gegenteil des normalen DNS-Lookups, bei dem der Hostname in eine IP-Adresse umgewandelt wird. Reverse Lookups sind häufig in Netzwerken und bei Fehlersuchen nützlich, um zu überprüfen, welche Domain oder welcher Server hinter einer IP-Adresse steht.

Funktion von nslookup unter Windows

Das Tool nslookup ist ein in Windows integriertes Kommandozeilenprogramm, das verwendet wird, um DNS-Informationen abzurufen. Neben der klassischen Abfrage von Hostnamen kann nslookup auch für den Reverse Lookup eingesetzt werden. Dies ist besonders hilfreich, wenn man nur eine IP-Adresse hat und wissen möchte, welcher Domainname damit verknüpft ist.

Vorgehensweise beim Reverse Lookup mit nslookup

Unter Windows öffnet man dazu zuerst die Eingabeaufforderung. Anschließend gibt man den Befehl nslookup gefolgt von der IP-Adresse ein, die man rückwärts auflösen möchte. Der Befehl versucht dann, den PTR-Eintrag (Pointer Record) im DNS zu finden, welcher die Zuordnung von IP-Adresse zu Hostname beschreibt. Falls dieser Eintrag existiert, wird der entsprechende Domänenname ausgegeben. Andernfalls erhält man eine Fehlermeldung oder die Information, dass kein zugehöriger Name gefunden wurde.

Beispiel einer Anwendung

Ein typischer Befehl könnte in der Eingabeaufforderung folgendermaßen aussehen: nslookup 8.8.8.8. Dieses Beispiel zeigt den Versuch, den Hostnamen hinter der IP-Adresse 8.8.8.8 (ein bekannter Google DNS-Server) zu ermitteln. Die Ausgabe liefert dann den zugeordneten Domainnamen, sofern ein PTR-Eintrag existiert.

Zusammenfassung

Der Reverse Lookup mit nslookup in Windows ist eine einfache und effektive Methode, um den Hostnamen hinter einer IP-Adresse zu identifizieren. Dabei wird der PTR-Eintrag im DNS abgefragt. Dieses Verfahren ist besonders nützlich bei Netzwerkanalysen, Sicherheitsprüfungen und Fehlersuchen, um Verbindungen und Adressen besser zu verstehen.

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