Welche PDF-Editor-Apps gibt es für Ubuntu und wie kann man sie verwenden?

Melden
  1. Warum ist das Bearbeiten von PDFs unter Ubuntu oft anders als unter Windows oder macOS?
  2. Welche PDF-Editor-Apps sind unter Ubuntu empfehlenswert?
  3. Wie kann man eine PDF-Editor-App auf Ubuntu installieren?
  4. Fazit

Wenn Sie auf der Suche nach einer PDF-Editor-App für Ubuntu sind, möchten Sie vermutlich PDF-Dokumente nicht nur anzeigen, sondern auch bearbeiten, Anmerkungen hinzufügen oder sogar Inhalte wie Text und Bilder verändern. Ubuntu, als eine der beliebtesten Linux-Distributionen, bietet verschiedene Möglichkeiten, um PDF-Dateien zu bearbeiten. Im Folgenden erläutere ich die wichtigsten Optionen, die unter Ubuntu zur Verfügung stehen und wie sie genutzt werden können.

Warum ist das Bearbeiten von PDFs unter Ubuntu oft anders als unter Windows oder macOS?

Viele bekannte PDF-Editoren wie Adobe Acrobat sind nur für Windows und macOS verfügbar. Unter Linux, insbesondere Ubuntu, gibt es zwar ebenfalls leistungsfähige Programme, diese sind aber häufig Open-Source und teilweise mit einem Fokus auf einfache Bedienung oder spezielle Funktionen. Aufgrund der offenen Natur von Linux entstehen auch viele Alternativen, die unterschiedliche Arbeitsweisen ermöglichen. Diese Werkzeuge reichen von einfachen Annotationstools bis zu vollwertigen Editoren, die den PDF-Inhalt direkt ändern können.

Welche PDF-Editor-Apps sind unter Ubuntu empfehlenswert?

Für grundlegende Bearbeitungen, wie Hervorhebungen, Kommentare oder Ausfüllen von Formularen, ist Okular eine beliebte Wahl. Okular ist der Standard-PDF-Viewer von KDE und bietet neben der Anzeige einige einfache Bearbeitungsfunktionen. Für umfangreichere Bearbeitungen eignet sich LibreOffice Draw, das PDF-Dokumente importieren und einzelne Seiten sowie Textobjekte verändern kann. Es ist besonders geeignet, wenn Sie Texte innerhalb der PDF ändern oder grafische Elemente anpassen möchten.

Eine weitere Möglichkeit ist Master PDF Editor, der zwar nicht komplett Open-Source ist, jedoch eine kostenlose Version mit vielen Editierfunktionen anbietet. Er erlaubt es, Texte zu bearbeiten, Seiten neu anzuordnen und sogar digitale Signaturen zu setzen. Für Nutzer, die lieber mit Befehlszeilentools arbeiten, steht PDFtk zur Verfügung, das aber eher für das Zusammenfügen, Aufteilen und Auslesen von PDFs gedacht ist und keine direkte Bearbeitung des Inhalts bietet.

Wie kann man eine PDF-Editor-App auf Ubuntu installieren?

Die meisten genannten Programme sind über die offiziellen Ubuntu-Repositories installierbar. Okular und LibreOffice Draw sind oft bereits vorinstalliert oder können einfach über den Paketmanager mit dem Befehl sudo apt install okular libreoffice installiert werden. Der Master PDF Editor kann als DEB-Paket von der offiziellen Website heruntergeladen und per Doppelklick oder über die Konsole installiert werden. Es lohnt sich zudem, die Snap- oder Flatpak-Versionen zu prüfen, da sie manchmal neuere Versionen oder zusätzliche Funktionen bieten.

Fazit

PDF-Editor-Apps unter Ubuntu gibt es in verschiedenen Ausführungen, die von einfachen Annotationstools bis zu komplexen Editoren reichen. Okular und LibreOffice Draw bieten eine gute Basis für die meisten Bearbeitungen. Für professionellere Anforderungen kann der Master PDF Editor eine geeignete Lösung sein. Durch die Installation über die Ubuntu-Paketquellen oder direkt über den Download der Entwicklerseite ist die Nutzung dieser Programme unkompliziert möglich. Somit können Sie Ihre PDF-Dokumente auch unter Ubuntu effektiv bearbeiten und anpassen.

0

Kommentare