Welche Kosten fallen bei einem Depotübertrag zu DEGIRO an?

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  1. Einführung in den Depotübertrag bei DEGIRO
  2. Kostensituation bei DEGIRO für den Depotübertrag
  3. Zusätzliche mögliche Kosten und wichtige Hinweise
  4. Fazit: Kostenübersicht beim Depotübertrag zu DEGIRO

Einführung in den Depotübertrag bei DEGIRO

Ein Depotübertrag beschreibt den Vorgang, bei dem Wertpapiere von einem bestehenden Wertpapierdepot eines Anbieters auf ein anderes Depot, beispielsweise bei DEGIRO, übertragen werden. Dies kann aus verschiedenen Gründen erfolgen, etwa zur Konsolidierung der Wertpapiere, zu besseren Konditionen oder aus persönlichen Präferenzen. Dabei stellt sich häufig die Frage nach den entstehenden Kosten, insbesondere ob und welche Gebühren DEGIRO für einen Depotübertrag erhebt.

Kostensituation bei DEGIRO für den Depotübertrag

DEGIRO wirbt allgemein mit günstigen Gebühren und transparenten Konditionen. Im Rahmen eines Depotübertrags verlangt DEGIRO selbst keine eigenen Gebühren für die Einbuchung der übertragenen Wertpapiere, wenn diese auf das DEGIRO Depot eingegangen sind. Das bedeutet, dass die Wertpapiere im Zieldepot kostenfrei verbucht werden.

Allerdings ist zu beachten, dass Kosten auf Seiten des abgebenden Brokers oder der depotführenden Bank anfallen können. Diese sogenannten Ausbuchungsgebühren oder Depotübertragsgebühren variieren sehr stark von Anbieter zu Anbieter und können eine relevante Kostenposition darstellen. Diese Gebühren erhebt DEGIRO nicht, sondern sie sind abhängig von der bisherigen Depotbank. DEGIRO empfiehlt daher, sich vorab bei der bisherigen Depotbank über mögliche Ausbuchungskosten zu informieren.

Zusätzliche mögliche Kosten und wichtige Hinweise

Neben den direkten Kosten für die Übertragung der Wertpapiere gibt es eventuell weitere Faktoren zu berücksichtigen. So können bei der Abwicklung steuerliche Aspekte relevant sein oder bestimmte Wertpapiere sich aufgrund ihrer Struktur als schwierig für den Übertrag erweisen, was mitunter zu längeren Bearbeitungszeiten führen kann. Auch sollte man prüfen, ob aufgrund des Übertrags eine automatische Schließung des alten Depots erfolgt oder ob dort Gebühren für die Führung bei Restbeständen anfallen.

Ebenso ist es ratsam, den Übertrag genau zu planen, um mögliche Kursverluste bei der Verkaufs- und Ankaufspassage zu vermeiden, falls ein Verkauf notwendig wäre. DEGIRO bietet dabei keine pauschalen Ausgleichszahlungen oder Entschädigungen für Übertragskosten.

Fazit: Kostenübersicht beim Depotübertrag zu DEGIRO

Insgesamt erhebt DEGIRO für die Einbuchung der übertragenen Wertpapiere keine eigenen Kosten. Die eventuell anfallenden Gebühren richten sich ausschließlich nach den Konditionen des abgebenden Depotanbieters. Wer also einen Depotübertrag zu DEGIRO plant, sollte vor dem Schritt die Gebührenstruktur der bisherigen Bank prüfen und gegebenenfalls ein Angebot zum Depotübertrag einholen. So lassen sich böse Überraschungen vermeiden und der Wechsel kann kosteneffizient gestaltet werden.

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