Welche Gebühren fallen bei Transaktionen in der Coinbase App an?

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  1. Grundlegende Struktur der Gebühren
  2. Kauf und Verkauf von Kryptowährungen
  3. Zahlungsmethode und ihre Auswirkungen auf die Gebühren
  4. Gebühren beim Handel oder Tausch von Kryptowährungen
  5. Weitere mögliche Gebühren
  6. Fazit

Grundlegende Struktur der Gebühren

Coinbase erhebt für Transaktionen innerhalb der App verschiedene Gebühren, die von mehreren Faktoren abhängen. Diese Gebühren setzen sich typischerweise aus einem festen Betrag und einem prozentualen Anteil am Transaktionswert zusammen. Die genaue Höhe kann variieren, je nachdem, ob es sich um den Kauf, Verkauf oder den Tausch (Swap) von Kryptowährungen handelt. Außerdem spielen die gewählte Zahlungsmethode, der Standort des Nutzers sowie die Volatilität des Marktes eine Rolle.

Kauf und Verkauf von Kryptowährungen

Beim Kauf oder Verkauf von Kryptowährungen über die Coinbase App fallen in der Regel zwei Arten von Gebühren an: Zum einen erhebt Coinbase eine Spread-Gebühr, die etwa 0,50 % des Transaktionswertes beträgt. Diese Gebühr ist im Kurs bereits enthalten und kann je nach Marktlage leicht variieren. Zusätzlich zur Spread-Gebühr erhebt Coinbase eine Transaktionsgebühr, die entweder als fester Betrag oder als prozentualer Aufschlag berechnet wird und sich nach dem Transaktionsvolumen richtet. Bei kleineren Beträgen kann der feste Betrag teurer erscheinen, während bei höheren Beträgen der prozentuale Anteil dominiert.

Zahlungsmethode und ihre Auswirkungen auf die Gebühren

Die Wahl der Zahlungsmethode wirkt sich ebenfalls signifikant auf die Gebühren aus. Bei Käufen mit einem verknüpften Bankkonto sind die Gebühren meist niedriger, wohingegen Kredit- oder Debitkartenzahlungen höhere Gebühren verursachen können, die bis zu 3,99 % des Transaktionsbetrags betragen können. Dies liegt daran, dass Kreditkartenzahlungen für Coinbase teurer in der Abwicklung sind. Daher ist es für Nutzer empfehlenswert, sofern möglich, ein Bankkonto zu verwenden, um Gebühren zu sparen.

Gebühren beim Handel oder Tausch von Kryptowährungen

Wenn innerhalb der App Kryptowährungen gegeneinander getauscht werden (z. B. Bitcoin gegen Ethereum), erhebt Coinbase sogenannte Handelsgebühren. Diese liegen normalerweise zwischen 0,50 % und 2,00 % pro Trade, abhängig vom gehandelten Volumen und der Marktliquidität. Diese Gebühren umfassen ebenfalls den Spread und die Servicekosten für die Ausführung der Transaktion. Dabei können für größere Trades geringere Gebühren anfallen, da Coinbase gestaffelte Gebührenmodelle anbietet.

Weitere mögliche Gebühren

Zusätzlich zu den Transaktionsgebühren können weitere Gebühren anfallen, beispielsweise Auszahlungsgebühren bei der Überweisung von Kryptowährungen auf externe Wallets. Diese variieren je nach Kryptowährung und den entsprechenden Netzwerkkosten (Miner Fees). Coinbase gibt diese Kosten oft direkt an den Nutzer weiter, da sie von der jeweiligen Blockchain abhängen und sich regelmäßig ändern. Zudem können Gebühren für Inaktivität oder bestimmte Kontofunktionen anfallen, diese sind jedoch bei normalen Transaktionen nicht relevant.

Fazit

Die Gebührenstruktur bei Coinbase ist vielschichtig und variiert je nach Art der Transaktion, Zahlungsmethode und Handelsvolumen. Grundsätzlich ist mit einer Kombination aus Spread und prozentualen bzw. festen Gebühren zu rechnen. Nutzer sollten sich vor jeder Transaktion in der App die genaue Kostenübersicht anzeigen lassen, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden. Ein bewusster Umgang mit Zahlungsmethoden und die Auswahl größerer Transaktionsvolumen können helfen, die Gebühren zu optimieren.

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