Welche Gebühren fallen bei der Nutzung von Zettle an?

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  1. Einführung in Zettle und seine Gebührenstruktur
  2. Transaktionsgebühren bei Zettle
  3. Keine monatlichen Fixkosten oder Vertragsbindung
  4. Kosten für Hardware und optionales Zubehör
  5. Weitere Gebühren und Besonderheiten
  6. Fazit zu den Zettle Gebühren

Einführung in Zettle und seine Gebührenstruktur

Zettle, ehemals bekannt als iZettle, ist ein beliebter Anbieter von mobilen Zahlungslösungen, der sich besonders an kleine und mittelständische Unternehmen richtet. Die Plattform ermöglicht es, Zahlungen einfach und schnell mit Kartenlesegeräten oder über eine App abzuwickeln. Für Unternehmer ist es wichtig, die anfallenden Gebühren genau zu verstehen, um die Kosten richtig kalkulieren zu können und somit eine fundierte Entscheidung für die Nutzung von Zettle zu treffen.

Transaktionsgebühren bei Zettle

Das wichtigste Kostenkriterium bei Zettle sind die Transaktionsgebühren. Diese werden auf jede einzelne Kartenzahlung erhoben und richten sich nach dem jeweiligen verwendeten Zahlungsmittel sowie dem Land, in dem das Konto geführt wird. Grundsätzlich funktioniert das Gebührenmodell so, dass eine prozentuale Gebühr vom Umsatzbetrag abgezogen wird. In Deutschland liegt diese Gebühr aktuell meist bei circa 1,75 % pro Kartenzahlung. Diese Gebühr beinhaltet die Abwicklung aller gängigen Karten wie Visa, Mastercard sowie kontaktlose Zahlungen via NFC.

Keine monatlichen Fixkosten oder Vertragsbindung

Ein großer Vorteil von Zettle ist, dass keine monatlichen Grundgebühren oder Mindestumsätze anfallen. Dies macht die Lösung insbesondere für kleine Händler attraktiv, die nur gelegentlich Kartenzahlungen akzeptieren möchten. Es gibt keine langfristige Vertragsbindung, was bedeutet, dass Nutzer flexibel bleiben und die Dienstleistung jederzeit einstellen können, ohne an fixe Kosten gebunden zu sein.

Kosten für Hardware und optionales Zubehör

Während die Nutzung der App und des Kontos keine festen Gebühren verursacht, müssen die Händler selbst die Kosten für die Hardware einkalkulieren. Das Zettle Kartenlesegerät, das für die Akzeptanz von Kartenzahlungen notwendig ist, kann entweder gekauft oder gemietet werden. Die Anschaffungskosten variieren je nach Modell und Ausstattung. Diese Einmalzahlung oder monatliche Mietgebühr ist zusätzlich zu den Transaktionsgebühren zu betrachten, stellt aber keine regelmäßige Kostenverpflichtung dar, falls man das Gerät nicht verwendet.

Weitere Gebühren und Besonderheiten

Bei besonderen Dienstleistungen oder Zusatzfunktionen, wie etwa der Nutzung von weiterführenden Kassensystemen oder speziellen Berichten, können zusätzliche Kosten anfallen. Diese sind meist optional und können je nach Bedarf hinzugebucht werden. Ebenso können Auszahlungen auf das Geschäftskonto unter Umständen gebührenpflichtig sein, wenn sie außerhalb der regulären Rahmen abgerufen werden. Allerdings sind die Standardauszahlungen in der Regel kostenfrei und innerhalb weniger Werktage abgeschlossen.

Fazit zu den Zettle Gebühren

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Zettle vor allem durch eine transparente und einfache Gebührenstruktur überzeugt. Die primären Kosten sind die prozentualen Transaktionsgebühren, während keine weiteren Grundgebühren oder Mindestumsätze anfallen. Die Investition in die Hardware muss zwar einkalkuliert werden, bietet dafür aber eine große Flexibilität und keine langfristige Bindung. Für viele Händler ist dieses Modell daher eine attraktive und kosteneffiziente Möglichkeit, Kartenzahlungen anzubieten.

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