sfc scannow hat beschädigte Dateien gefunden und konnte nicht reparieren – was kann ich tun?

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  1. Was bedeutet es, wenn sfc scannow beschädigte Dateien findet?
  2. Warum kann sfc scannow beschädigte Dateien nicht reparieren?
  3. Welche Schritte kann ich unternehmen, wenn sfc scannow nicht reparieren kann?
  4. Fazit

Was bedeutet es, wenn sfc scannow beschädigte Dateien findet?

Der Befehl sfc /scannow ist ein Werkzeug in Windows, das Systemdateien auf Beschädigungen überprüft und versucht, diese zu reparieren. Wenn bei der Ausführung dieses Befehls beschädigte Dateien gefunden werden, heißt das, dass wichtige Systemdateien defekt oder verändert sind. Dies kann zu Problemen bei der Stabilität oder Funktionalität des Systems führen. Der Befehl versucht in der Regel, diese Dateien automatisch zu reparieren, indem er sie durch bekannte, gesunde Versionen ersetzt.

Warum kann sfc scannow beschädigte Dateien nicht reparieren?

Es gibt verschiedene Gründe, warum sfc /scannow beschädigte Dateien zwar identifizieren, aber nicht reparieren kann. Zum einen können die beschädigten Dateien so stark beeinträchtigt sein, dass das Tool nicht mehr auf die Originalversionen zugreifen kann. Das kann passieren, wenn die lokalen Systemdateien, welche zur Reparatur gebraucht werden, selbst beschädigt sind oder fehlen. Auch Probleme mit Speicher, Festplatte oder Registry können verhindern, dass Reparaturen erfolgreich durchgeführt werden. Ein weiterer Grund kann sein, dass die Reparaturdateien aus dem Windows Update-Cache nicht verfügbar sind, beispielsweise wenn Updates fehlerhaft installiert wurden.

Welche Schritte kann ich unternehmen, wenn sfc scannow nicht reparieren kann?

Wenn der Scan beschädigte Dateien meldet, aber diese nicht repariert, ist das Problem komplexer. Ein erster Ansatz ist das Ausführen des Tools DISM (Deployment Image Servicing and Management), welches Systemabbilder prüft und repariert. Mit dem Befehl DISM /Online /Cleanup-Image /RestoreHealth versucht Windows beschädigte Komponenten selbst zu reparieren. Anschließend sollte der sfc /scannow erneut ausgeführt werden, um zu prüfen, ob die Reparatur nun möglich ist. Falls auch dies fehlschlägt, kann das System auf einen früheren Wiederherstellungspunkt zurückgesetzt oder eine Neuinstallation von Windows in Betracht gezogen werden, um beschädigte Systemdateien zu ersetzen. Wichtig ist vorher, wichtige Daten zu sichern.

Fazit

Wenn der Befehl sfc /scannow beschädigte Systemdateien erkennt, aber nicht reparieren kann, deutet das auf tiefere Systemprobleme hin. Die Nutzung von DISM ist meist der nächste sinnvolle Schritt, um Systembeschädigungen zu beheben. Gelingt das nicht, sind weiterführende Maßnahmen wie Systemwiederherstellung oder Neuinstallation sinnvoll. So wird sichergestellt, dass das Betriebssystem wieder stabil und fehlerfrei läuft.

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