Putty exportieren - Wie kann ich meine Putty Einstellungen exportieren?
- Wo werden Putty-Einstellungen gespeichert?
- Wie kann man Putty-Einstellungen exportieren?
- Wie kann man die exportierten Putty-Einstellungen importieren?
- Alternative Möglichkeiten zur Sicherung von Putty-Einstellungen
- Fazit
Putty ist ein sehr beliebter SSH-Client, der häufig für Fernverbindungen zu Servern verwendet wird. Dabei sammeln sich im Laufe der Zeit viele individuell konfigurierte Sitzungen, die man gerne sichern oder auf einen anderen Rechner übertragen möchte. Die Frage, wie man Putty exportieren kann, bezieht sich hauptsächlich darauf, die gespeicherten Sitzungsdaten zu sichern und anschließend zu importieren.
Wo werden Putty-Einstellungen gespeichert?
Putty speichert seine Einstellungen nicht in einfachen Dateien, sondern in der Windows-Registry. Dort befinden sich alle Definitionen der gespeicherten Sitzungen, Hostnamen, Portangaben sowie weitere Konfigurationen unter dem Pfad HKEY_CURRENT_USER\Software\SimonTatham\PuTTY\Sessions. Wer also Putty exportieren möchte, muss diese Registierungsdaten sichern.
Wie kann man Putty-Einstellungen exportieren?
Um Putty-Einstellungen zu exportieren, öffnet man den Windows-Registrierungseditor (regedit). Anschließend navigiert man zum genannten Pfad und kann über die Export-Funktion den gesamten Schlüssel "Sessions" in eine .reg-Datei abspeichern. Diese Datei enthält alle gespeicherten Sitzungen inklusive Details wie Hostnamen, Ports und verwendeten Protokollen. So wird ein Export der Konfiguration ermöglicht.
Wie kann man die exportierten Putty-Einstellungen importieren?
Die exportierte .reg-Datei lässt sich auf einem anderen Computer oder nach einer Neuinstallation von Windows wieder importieren. Dazu reicht ein Doppelklick auf die .reg-Datei, welche automatisch die entsprechenden Einträge in die Registry einfügt. Nach dem Import sind alle zuvor gespeicherten Putty-Sitzungen wieder verfügbar und können direkt genutzt werden.
Alternative Möglichkeiten zur Sicherung von Putty-Einstellungen
Neben dem Exportieren der Registry-Einträge gibt es auch einige Tools und Skripte, die den Vorgang vereinfachen oder sogar Putty-Konfigurationen in Dateien ablegen. Insbesondere wenn man portable Putty-Versionen nutzt, können Einstellungen auch in einer Datei wie putty.ini gespeichert werden. Auch hier ist eine Sicherung oder ein Export durch die einfache Kopie der Datei möglich.
Fazit
Putty exportieren bedeutet im Grunde die Sicherung der Registry-Einträge, in denen die Sitzungen gespeichert sind. Dies geschieht am besten über den Registrierungseditor, mit dem sich die gewünschten Schlüssel als .reg-Datei exportieren lassen. Nach einem Import sind alle Sitzungen wiederhergestellt, was das Übertragen zwischen Systemen oder die Sicherung erleichtert.
