Wie verhindert man die Keimbildung auf den Borsten einer manuellen Zahnbürste nach der Benutzung?

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Um die Keimbildung auf den Borsten einer manuellen Zahnbürste zu minimieren, ist vor allem das Feuchtigkeitsmanagement entscheidend. Bakterien lieben ein warmes, feuchtes Milieu.

Hier sind die effektivsten Schritte, um Ihre Zahnbürste hygienisch sauber zu halten:

1. Gründliches Abspülen nach dem Putzen

Spülen Sie die Zahnbürste nach jedem Gebrauch unter fließendem Leitungswasser ab. Reiben Sie dabei mit dem sauberen Daumen über die Borsten, um Zahnpasta-Reste und Speisereste (die als Nahrung für Bakterien dienen) vollständig zu entfernen.

2. Die Bürste „trockenlegen“

Das ist der wichtigste Schritt:

  • Ausschütteln: Schütteln Sie die Bürste nach dem Abspülen kräftig aus, um überschüssiges Wasser zu entfernen.
  • Aufrecht lagern: Stellen Sie die Bürste mit dem Kopf nach oben in einen Becher. So kann das restliche Wasser nach unten ablaufen und die Borsten können an der Luft trocknen.
  • Keine Kappen verwenden: Benutzen Sie im Alltag keine Reise-Schutzkappen. Diese schließen Feuchtigkeit ein und schaffen ein „Treibhausklima“, in dem sich Keime rasant vermehren.

3. Der richtige Standort

  • Abstand zur Toilette: Wenn sich Ihre Toilette im selben Raum befindet, halten Sie die Zahnbürste so weit wie möglich davon entfernt (mindestens 1,5 bis 2 Meter) oder schließen Sie beim Spülen immer den Klodeckel, um Aerosol-Verunreinigungen zu vermeiden.
  • Belüftung: Lagern Sie die Bürste nicht in geschlossenen Schränken, sondern dort, wo die Luft zirkulieren kann.

4. Kontakt vermeiden

Achten Sie darauf, dass sich die Köpfe verschiedener Zahnbürsten im selben Becher nicht berühren. Dies verhindert eine Kreuzkontamination von Person zu Person.

5. Gelegentliche Desinfektion

Sie können die Hygiene durch einfache Mittel unterstützen:

  • Mundspülung: Tauchen Sie den Bürstenkopf gelegentlich für etwa 15 Minuten in eine antibakterielle Mundspülung (z. B. mit Chlorhexidin oder Alkohol).
  • Heißes Wasser: Ein kurzes Abspülen mit heißem (nicht kochendem!) Wasser vor und nach dem Putzen reduziert die Keimzahl. (Vorsicht: Zu heißes Wasser kann die Borsten verformen).
  • Gebissreiniger: Einmal pro Woche kann man die Bürste kurz in ein Glas mit einer Gebissreiniger-Tablette stellen.

6. Rechtzeitiger Austausch

  • Alle 2 bis 3 Monate: Spätestens dann sollte die Bürste gewechselt werden, da sich in den mikroskopisch kleinen Kratzern der abgenutzten Borsten Keime besser festsetzen können.
  • Nach Krankheit: Nach einer schweren Erkältung, Grippe oder Halsentzündung sollten Sie die Zahnbürste sofort austauschen, um eine Neuansteckung zu vermeiden.

Zusammenfassend: Das A und O ist, dass die Bürste so schnell wie möglich vollständig trocknet. Je trockener die Borsten, desto weniger Überlebenschancen haben Keime.