Wie oft sollte man Geschirrtücher wechseln, um die Ansiedlung von Bakterien zu verhindern?

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Um die Ansiedlung und Vermehrung von Bakterien, Keimen und Schimmelpilzen zu verhindern, empfehlen Hygieneexperten, Geschirrtücher alle 1 bis 2 Tage zu wechseln.

Spätestens nach drei Tagen sollten sie auf jeden Fall in die Wäsche, auch wenn sie noch sauber aussehen.

Hier sind die wichtigsten Gründe und Regeln für die Küchenhygiene:

1. Warum so oft wechseln?

In Geschirrtüchern herrscht oft ein ideales Klima für Mikroorganismen: Es ist feucht, warm und es finden sich darin organische Rückstände (Speisereste oder Hautschuppen). Studien haben gezeigt, dass sich in gebrauchten Tüchern häufig Bakterien wie E. coli, Salmonellen oder Staphylokokken ansiedeln.

2. Wann sollte man das Tuch sofort wechseln?

In folgenden Fällen reicht der 2-Tages-Rhythmus nicht aus:

  • Nach Kontakt mit rohem Fleisch oder Fisch: Wenn Sie Flüssigkeit von rohem Fleisch aufgewischt haben oder Ihre Hände nach der Verarbeitung daran abgetrocknet haben.
  • Bei starker Verschmutzung: Wenn Essensreste oder Fett im Tuch hängen.
  • Bei Geruch: Sobald das Tuch muffig riecht, ist es bereits massiv mit Bakterien besiedelt.

3. Tipps für die richtige Nutzung

  • Getrennte Tücher verwenden: Benutzen Sie ein Tuch ausschließlich für das saubere Geschirr und ein separates Handtuch zum Abtrocknen der Hände. Hände übertragen deutlich mehr Keime.
  • Richtig trocknen: Lassen Sie das Tuch nach dem Gebrauch nicht zusammengeknüllt liegen. Breiten Sie es flach über eine Stange oder den Backofengriff aus, damit es schnell trocknet. Je schneller es trocknet, desto langsamer vermehren sich Bakterien.
  • Schwämme und Spüllappen: Diese sind noch anfälliger als Geschirrtücher und sollten idealerweise täglich gewechselt oder bei hoher Temperatur gewaschen werden.

4. Richtig waschen

Damit die Bakterien in der Waschmaschine auch wirklich abgetötet werden, beachten Sie folgendes:

  • Temperatur: Waschen Sie Geschirrtücher bei mindestens 60 °C.
  • Waschmittel: Verwenden Sie ein Vollwaschmittel in Pulverform. Dieses enthält Bleiche, die keimtötend wirkt (Flüssigwaschmittel oder Color-Waschmittel enthalten meist keine Bleiche).
  • Kein Weichspüler: Weichspüler vermindert die Saugfähigkeit der Fasern und legt einen Film über das Gewebe, in dem sich Keime besser halten können.

Fazit: In einem durchschnittlichen Haushalt ist ein täglicher Wechsel der sicherste Weg, besonders wenn viel frisch gekocht wird.

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