Welche Kräuter eignen sich besonders gut zum Einfrieren?
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Das Einfrieren ist eine der besten Methoden, um das Aroma von Kräutern zu bewahren, da die ätherischen Öle im Gegensatz zum Trocknen besser erhalten bleiben.
Hier ist eine Übersicht, welche Kräuter sich besonders gut eignen und wie du sie am besten vorbereitest:
1. Die Klassiker (Sehr gut geeignet)
Diese Kräuter behalten fast ihr volles Aroma und ihre Farbe:
- Petersilie: Kann fein gehackt oder in ganzen Stängeln eingefroren werden.
- Schnittlauch: Am besten direkt in Röllchen schneiden und einfrieren. Er bleibt streufähig, wenn er trocken eingefroren wird.
- Dill: Behält gefroren viel besser sein Aroma als getrocknet.
- Basilikum: Wird beim Einfrieren oft dunkel, behält aber den Geschmack. Tipp: Als Pesto oder in Öl eingefroren bleibt die Farbe schöner.
- Koriander: Ideal für asiatische Gerichte oder Salsas.
2. Robuste & mediterrane Kräuter
Diese Kräuter sind sehr unkompliziert:
- Thymian & Rosmarin: Du kannst ganze Zweige einfrieren und sie später direkt in die Pfanne oder den Topf geben.
- Liebstöckel (Maggikraut): Sehr intensiv, lässt sich super in Portionen einfrieren.
- Minze: Gut geeignet für Tees oder Cocktails (am besten direkt im Eiswürfel).
- Bärlauch: Da die Saison kurz ist, ist Einfrieren (gehackt oder als Paste) die beste Methode.
3. Bedingt geeignet
- Salbei: Er behält zwar das Aroma, wird aber nach dem Auftauen sehr weich. Am besten direkt in Butter anbraten.
- Melisse: Verliert oft die schöne grüne Farbe und wird braun, schmeckt aber noch gut.
4. Nicht empfehlenswert
- Borretsch: Er wird beim Auftauen matschig und verliert seine Struktur komplett.
- Sauerampfer: Verfärbt sich stark und verliert an Qualität.
Tipps für das perfekte Einfrieren:
- Vorbereitung: Kräuter kurz waschen, aber unbedingt gründlich trockentupfen oder in einer Salatschleuder trocknen. Wenn sie zu nass sind, bilden sich Eiskristalle, die die Zellstruktur zerstören.
- Die "Eiswürfel-Methode": Hacke die Kräuter fein und fülle sie in einen Eiswürfelbehälter. Gieße sie mit etwas Wasser oder (noch besser) Olivenöl auf. So hast du perfekt portionierte "Geschmacksbomben" für Saucen oder Suppen.
- Ganze Zweige: Kräuter wie Rosmarin oder Thymian kannst du in einem Gefrierbeutel einfrieren. Wenn sie gefroren sind, kannst du kurz gegen den Beutel klopfen – die Nadeln lösen sich dann oft von selbst vom Stängel.
- Beschriftung: Gefrorene Kräuter sehen sich oft sehr ähnlich. Vergiss nicht, die Beutel oder Dosen zu beschriften.
Haltbarkeit: Tiefgekühlte Kräuter halten sich etwa 6 bis 12 Monate. Danach verlieren sie langsam an Aroma. Du solltest sie immer direkt im gefrorenen Zustand an das heiße Gericht geben (nicht vorher auftauen lassen).